Solothurn
Harte Arbeit und Subventionen: Gibt es in 20 Jahren noch Landwirte?

In seinem Dokumentarfilm «Jura: Enraciné à leur terre» porträtiert Daniel Künzi die jurassischen Biobauern Paul und Isabelle Sautebin, die vor 20 Jahren ihre Tätigkeiten als Uhrmacher und Lehrerin niederlegten, um einen Bauernhof zu übernehmen.

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Sind die Schweizer Landwirte vom Aussterben bedroht? (Symbolbild)

Sind die Schweizer Landwirte vom Aussterben bedroht? (Symbolbild)

KEYSTONE/SIGI TISCHLER

Schweizer Bauern haben einen schweren Stand: Sie arbeiten hart und verdienen so wenig, dass staatliche Subventionen über 80 Prozent ihres Einkommens ausmachen. Subventionen, deren Höhe davon abhängt, wie die Parlamentarier in Bern abstimmen. Dementsprechend melden jeden Tag Landwirtschaftsbetriebe Konkurs an. Es drängt sich die Frage auf, ob es in 20 Jahren noch Schweizer Bauern geben wird. In seinem Dokumentarfilm «Jura: Enraciné à leur terre» porträtiert Daniel Künzi die jurassischen Biobauern Paul und Isabelle Sautebin, die vor 20 Jahren ihre Tätigkeiten als Uhrmacher und Lehrerin niederlegten, um einen Bauernhof zu übernehmen. In den Fokus rückt dabei auch Familie Hofstetter, die eine Imkerei betreibt, sowie Familie Willemin-Gerber, die Milch für den «Tête de Moine»-Käse produziert. Um ihre Existenz zu sichern, helfen die drei Familien einander aus, wo sie nur können. «Jura: Enraciné à leur terre» läuft ab Donnerstag in den Deutschschweizer Kinos. In Solothurn wird der Film im Kino Canva am Sonntag, 29. Oktober, sowie am Sonntag, 5. November, jeweils um 11.30 Uhr gezeigt. (mgt)