Im Winter hatte sich nach zehn Saisons die bisherige Betriebsleiterin der Hafebar verabschiedet, und die Geschäftsleitung des Restaurants Vini al Grappolo, welches die Bar führt, musste sich nach einer neuen Lösung umsehen. «Nik Misteli, der die Hafebar früher einmal zwei Jahre lang geführt hat und den Betrieb kennt, wird zu 50 Prozent wieder einsteigen», erklärt Rolf Schöb, Geschäftsleitungsmitglied im «Vini».

Dazu stossen als Führungsduo Sabine Lätt, die bereits zwei Jahre hinter dem Tresen in der Vorstadt gearbeitet hat, sowie Jasmine Mattle, die Erfahrung durch das bisherige Führen der Barockbar mitbringt. «Derzeit wird das neue Barteam rekrutiert, wobei einige Mitglieder der letztjährigen Crew wieder mit dabei sind, so Schöb. Denn auch wenn vom Frühling aktuell noch wenig zu spüren ist, wollen die Hafebar-Betreiber bereits in einem Monat, am Freitag, 15. April, ihre ersten Gäste im Kreuzacker begrüssen können.

Bewährtes Angebot bleibt

Noch vor Ostern, nämlich am nächsten Montag, beginnt die Installation des Bartrakts, der jeweils im Winterhalbjahr eingelagert ist. Binnen einer Woche steht die Hafebar dann bereit, um für den Saisonstart eingerichtet zu werden. Am bewährten Konzept der Sommerbar wolle man festhalten, betont Rolf Schöb, «grosse Änderungen sind durch die neue Crew nicht geplant.»

Die Hafebar war eine Idee des Architekten Bruno Walter, die um die Jahrtausendwende im Zuge der allgemeinen «Aare-Entdeckung» Formen angenommen hatte. Ein Konsortium von 15 KMU-Betrieben aus der Region Solothurn hatte die Investition in die transportable Bar getätigt. Das Projekt musste sich allerdings noch in einer städtischen Ausschreibung gegen eine Konkurrenz-Variante durchsetzen, ehe die Hafebar im Frühling 2002 erstmals die Solothurner Bevölkerung in die Vorstadt lockte.