Petrus hat es am Donnerstagabend mal eben krachen lassen – und zwar so richtig. Regen, Hagel und Wind hielten die Feuerwehrleute gehörig auf Trab. 

Insgesamt 80 Mal mussten diese über den ganzen Kanton verstreut ausrücken. Rund ein Viertel dieser Einsätze wurde dabei alleine in der Stadt Solothurn geleistet. 

«Bei den Einsätzen handelte es sich vor allem um vollgelaufene Keller», informiert Boris Anderegg, Kommandant der Feuerwehr Stadt Solothurn am Tag danach. Bis um Mitternacht seien er und seine Kollegen in der ganzen Stadt unterwegs gewesen, um einen Keller nach dem anderen auszupumpen. «Gestern hiess es einfach: ‹Härecho, uspumpe und weiter›», fasst Anderegg die dramatischen Ereignisse zusammen. 

Die letzten Keller seien noch heute Morgen trocken gelegt worden, ergänzt Anderegg. Die Höhe der durch das viele Wasser entstandenen Schäden vermag der Kommandant zwar nicht einzuschätzen, meint aber, dass bei den meisten Kellern mit einem «Fäglumpe» alles wieder in Ordnung zu bringen sei. 

Also eine zwar anstrengende, aber nicht sonderlich folgenschwere Nacht? «Ja, das könnte man so sagen», überlegt Anderegg. Als Grund für die dennoch relativ vielen Einsätze sieht der Chefkommandant die grosse Menge an Niederschlag, die es in so kurzer Zeit «heruntergeschüttet» habe. Rund 22 mm nämlich. (ajs)

Feuerwehr nach erneutem Hagelsturm im Dauereinsatz

Tele M1 berichtet: Feuerwehr nach erneutem Hagelsturm im Dauereinsatz