Solothurn
Grüne nominieren 18 Kandidaten für Solothurner Gemeinderat

Die Grüne Partei Solothurn hat ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahlen nominiert. Neun Frauen und neun Männer im Alter zwischen 22 und 72 Jahren sind gewillt, für die grünen Anliegen zu kämpfen.

Katharina Arni-Howald
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Hinten vlnr: Eva Berger, Brigit Wyss, Christof Schauwecker, Michael Ogi, Klaus Dörnenburg, Heinz Flück, Stefan Buchloh, Andreas Burki. Vorne vlnr:: Melanie Uhlmann, Edita Kordic, Laura Gantenbein, Alice Fähndrich, Christian Stampfli, Melanie Martin, Marguerite „Miguel" Misteli, Verena Gügi. Es fehlen: Stephan Flückiger, Jeronimo Hergarten.

Hinten vlnr: Eva Berger, Brigit Wyss, Christof Schauwecker, Michael Ogi, Klaus Dörnenburg, Heinz Flück, Stefan Buchloh, Andreas Burki. Vorne vlnr:: Melanie Uhlmann, Edita Kordic, Laura Gantenbein, Alice Fähndrich, Christian Stampfli, Melanie Martin, Marguerite „Miguel" Misteli, Verena Gügi. Es fehlen: Stephan Flückiger, Jeronimo Hergarten.

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Es sind dies: Eva Berger (1979), Kommunikationsverantwortliche; Stefan Buchloh (1967), Produktmanager; Andreas Burki (1962), Kaufmann Administration; Klaus Dörnenburg (1952), Raumplaner; Alice Fähndrich (1977), soziokulturelle Animatorin; Heinz Flück (1954), Lehrer/Schulleiter; Stephan Flückiger (1964), Ausbildner; Laura Gantenbein (1989), Lehrerin; Verena Gügi (1951), schulische Heilpädagogin; Jeronimo Hergarten (1992), Fachmann Bewegung und Gesundheit; Edita Kordic (1987), Lehrerin für spezielle Förderung; Melanie Martin (1981), Fachfrau Migration und Gleichstellung; Melanie Uhlmann (1983), angehende Sozialarbeiterin; Miguel Marguerite Misteli (1945) Entwicklungsplanerin; Michael Ogi (1994), Elektroinstallateur; Christof Schauwecker (1986), Biokontrolleur; Christian Stampfli (1960), Fachmann Finanz- und Rechnungswesen/Hotelier; Brigit Wyss (1960), Juristin im Umweltbereich.

Bei den Vorstellungsgesprächen äusserten sich die Kandidatinnen und Kandidaten zu ihren persönlichen Anliegen an eine umweltfreundliche Politik. Das Spektrum reichte von Nachhaltigkeit, sicheren Velowegen, Langsamverkehr, das Sparen von Ressourcen, Recycling und Urban Gardening. Wichtig ist den bisherigen und zukünftigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aber auch die öffentliche Bildung, das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer sowie eine grosszügige Migrationspolitik.

In einem Legislatur-Rückblick erwähnte Brigit Wyss das erheblich erklärte Reglement über Parkplätze für Motorfahrzeuge, die Änderung der Tarife für die Schwimmbadeintritte und der neue Parkierungs- und Erschliessungsplan „Innere Vorstadt“. Unter dem Titel „Solidarische Städte setzen ein Zeichen“ reichten die Grünen zudem eine Motion für eine höhere Aufnahme von Kontingentflüchtlingen ein. Im Fokus stand auch die Unterstützung des Agglomerationsprogrammes für die Umgestaltung des Postplatzes, eine Anbindung an den Langsamverkehr beim Hauptbahnhof RBS und die Velo-Schnellverbindung Solothurn-Grenchen. Im Programm enthalten ist auch die Busverlängerung und neue Pförtneranlage Solothurn-Langendorf sowie die Ergänzung der Veloroute parallel zur Kantonsstrasse Bellach-Langendorf-Solothurn, wie Brigit Wyss betonte. Ein Stichentscheid des Stadtpräsidenten verhinderte das angestrebte Goldlabel für die Energiestadt Solothurn.

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