Generalversammlung
Grüne machen sich Gedanken zum Ende der «Ära Fluri»

An der Generalversammlung der Grünen Stadt Solothurn wurden die statutarischen Geschäfte abgewickelt und über verschiedene Themen diskutiert.

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Wie lange noch im Amt? Die Grünen überlegen sich schon mal, wie es nach Kurt Fluri weitergeht. (Archiv)

Wie lange noch im Amt? Die Grünen überlegen sich schon mal, wie es nach Kurt Fluri weitergeht. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

An der von Heinz Flück geleiteten Generalversammlung der Grünen Stadt Solothurn wurden die statutarischen Geschäfte problemlos abgewickelt. Besonders intensiv hat sich die Partei mit dem Gemeinde-Fusionsprojekt auseinandergesetzt und dieses aktiv, aber erfolglos unterstützt.

Wie sich in der regen Diskussion zeigte, wollen die Grünen nicht einfach das Thema abhaken, sondern intensiv weiterverfolgen: «Ist die Organisation der Stadt mit dem unüberschaubaren und kaum verständlichen Modell mit dem ‹Pseudo-Parlament› Gemeinderat, der GRK und der Gemeindeversammlung noch zeitgemäss?», fragt sich die Partei.

Völlig ergebnisoffen will sie verschiedene Möglichkeiten diskutieren: ausserordentliche Gemeindeorganisation mit echtem Parlament, Verkleinerung des Gemeinderates, Einführung des Ressortsystems oder eine Kombination davon. Für die Grünen könnte «das nahende Ende der Ära Fluri» der richtige Moment für eine Umstellung sein.

Für den Leitungsausschuss blickte Marianne Urben auf das letzte Jahr zurück. Auch wenn schliesslich kein grüner Nationalratssitz errungen werden konnte, so freute sie sich doch über das Abschneiden der Solothurner Kandidatin Barbara Wyss Flück, die dank vieler Zusatzstimmen das Spitzenergebnis auf der Liste erzielte.

Zu den Höhepunkten zählte sie auch das grosse Publikumsinteresse an der «Naturexkursion» zu den Taubenschlägen im Dach der Jesuitenkirche.

Nach der erfolgreichen Info-Veranstaltung zur Behandlung des Flüchtlingsproblems in der Stadt will man auch dieses Thema aufmerksam weiterverfolgen. Und natürlich auch beim Thema «Pflege der städtischen Grünanlagen» dranbleiben. (mgt)