Wie Thomas Schwaller, Gesamtprojektleiter bei kantonalen Hochbauamt, auf Anfrage ausführt, soll das neue BBZ, insbesondere das Rechencenter, mit Grundwasser aus 25 Metern Tiefe gekühlt werden.

Über die nun im Bau befindliche Leitung wird ein Teil des abgeführten Wassers dereinst in die Aare geleitet werden. Der Rest des Wassers wird für Toiletten- und Pissoir-Spülungen des neuen Schulgebäudes verwendet werden.

Nach erfolgten Bohrung werde bis am Mittwochabend von der Flussseite 2,5 Meter unter dem Flussspiegel her ein Mantelrohr verlegt, am Donnerstag dann von Seiten BBZ-Baustelle ein Innenrohr.

«Im Sommer wird das zur Kühlung verwendete Grundwasser durch den Prozess von 12 bis 14 auf rund 18 bis 20 Grad Celsius aufgewärmt», so Schwaller. Diese vernachlässigbare Menge Wasser beeinträchtige aber die Temperatur der Aare nicht.

Im Gegenteil führe man durch eine ökologischere Grundwasserkühlung (statt der Luftkühlung) beim BBZ eine Linie der Nachhaltigkeit fort: «Das Gebäude entspricht dem Minergie-P-Eco-Standard, wird mit Fernwärme beheizt und gewinnt Strom durch eine eigene Photovoltaikanlage.» (ak)