«Die Grünliberalen konnten vor vier Jahren mit viel Rückenwind und Vorschusslorbeeren zu den Gemeinderatswahlen antreten», meint die Partei in einer Stellungnahme. Da der «Neulingsbonus» mittlerweile verflogen sei, wäre zu erwarten gewesen, dass es für die GLP bei diesen Wahlen etwas schwerer sein würde.

Entsprechend sei die Partei mit dem Resultat sehr zufrieden. «Mit ihren 10 starken Kandiaturen konnte die GLP den Sitz von Claudio Hug halten und bei den Wählerprozenten von 3,1 auf 5,5 Prozent deutlich zulegen. Der zweite Sitz wurde nur knapp verfehlt», so die Partei.

Die GLP habe damit «einen Beitrag zur Stärkung der moderaten und innovativen Kräfte im Zentrum der politischen Landschaft unserer Stadt geleistet.» Dass die Grünliberalen im Gemeinderat auch mit einer Einervertretung Impulse setzen könnten, hätten sie in den letzten vier Jahren bewiesen.

Nun gelte es, die nächsten vier Jahre zu nutzen, um die Vernetzung der Partei in der Stadt zu verbessern, die personelle Basis zu verbreitern und das politische Engagement «für eine urbane, nachhaltige Stadt auf gesunden finanziellen Beinen im Gemeinderat mit Hochdruck fortzusetzen.»

Warum die Grünen antreten

Die Grünen haben Heinz Flück für das Vizestadtpräsidium nominiert. Ihre Begründung dafür: «Die Grünen sind als drittstärkste Partei aus den Gemeinderatswahlen hervorgegangen. Sie fühlen sich deshalb den Wählerinnen und Wählern gegenüber zu dieser Kandidatur verpflichtet.»

Heinz Flück sei ein erfahrener Gemeinderat und schon bisher Mitglied der Gemeinderatskommission gewesen. «Als solches ist er mit den wichtigen Geschäften der Stadt bestens vertraut», meint die Partei.