Solothurner Badi
Grosse Hitze, volles Schwimmbad: Tausende vergnügten sich bei schönstem Wetter im Wasser

Sonnenschirm an Sonnenschirm reihte sich am Aareufer in der Badi Solothurn. Am Wochenende suchten Tausende die Abkühlung im Wasser.

Katharina Arni-Howald
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Impressionen aus der Badi Solothurn vom 30. Juni 2018 Impressionen Badi Solothurn
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Badi Solothurn
Impressionen Badi Solothurn
Badi Solothurn
Badi Solothurn
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Der Badmeister muss den Überblick bewahren
Badi Solothurn
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Rückwärts, kopfüber ins Wasser. Impressionen Badi Solothurn
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Ein angemooster Rettungsring hilft in der Not
Badi Solothurn
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Badi Solothurn Impressionen Badi Solothurn
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Badi Solothurn

Impressionen aus der Badi Solothurn vom 30. Juni 2018 Impressionen Badi Solothurn

michelluethi.ch

Erst letzte Woche noch wehte uns ein kühler Wind um die Ohren, doch an diesem Wochenende war alles fast schon vergessen. Mit Sack und Pack beladen strömten unzählige Familien, Jugendliche und Paare in die Solothurner Badi. Am Samstag waren es 3200 Badegäste, am Sonntag deren gut 4000, die die schöne Anlage in Besitz nahmen und das bereits 24 Grad warme Wasser in den Bassins in vollen Zügen genossen.

«Wir sind zuversichtlich, dass das schöne Wetter anhält», äussert sich Chefbadmeister Pascal Prétôt zur erfreulichen Situation. Trotz der Wetterkapriolen sei man gut in die Saison gestartet. Wohl auch dank der treuen Stammgäste, die sich in der Regel auch an windigen und gewitterhaften Tagen nicht von einem Bad abhalten lassen. «Leider war das Vollmondschwimmen mit rund 30 Interessierten etwas durchzogen», weist Prétôt auf das erste Highlight der Badesaison hin. Erfreulicherweise sei dieses jedoch mit einer Show der Synchronschwimmerinnen verknüpft gewesen.

«Das zog zusätzlich rund hundert Zuschauer an». Grosse Probleme mit den Badegästen haben er und sein Team nicht. Die portablen Musiklautsprecher, die zurzeit durch die Schweizer Schwimmbäder dröhnen und reihenweise verboten werden müssen, sind in der Solothurner Badi nur auf der Wiese hinter dem Sprungturm erlaubt. «Sollte das allerdings zum Problem werden, werden wir sie unterbinden.»

«Schönster Arbeitsort»

Nur letzte Woche war es selbst den meisten Stammgästen, darunter auch Niklaus Fröhlicher aus Bellach, zu kalt. «Ich komme regelmässig, aber nie, wenn die Bise weht.» Diese war am Wochenende nicht viel mehr als ein Sommerlüftchen, das am Morgen bereits als angenehm empfunden wurde. Nur wer die Wassertemperatur von 19 Grad in der Aare nicht scheute, hatte noch ein wenig gegen den trockenen Wind aus Nordosten zu kämpfen.

Es ist Sonntagmorgen und die Wiese entlang der Aare füllt sich allmählich. «Ich bin in diesem Jahr bereits zum 21. Mal hier», sagt eine Lommiswilerin, die mit ihrem Ehemann die noch herrschende Ruhe geniesst. «Es ist alles so schön hier. Am Nachmittag werden wir nach Deutschland in die Ferien fahren, aber bevor wir ins Auto steigen, wollen wir uns noch erfrischen.»

Auf der Terrasse des Restaurants lesen die Gäste wie üblich die Zeitung oder plaudern angeregt miteinander. Drinnen schiebt Kurt Schär, stellvertretend für den ausnahmsweise abwesenden Badiwirt Ernst Schär, den legendären Früchtekuchen in den Ofen. «Das ist der schönste Arbeitsort im Kanton Solothurn», lacht er und schaut aus dem Fenster. «Wir freuen uns über das schöne Wetter und haben heute besonders früh mit dem Vorbereiten begonnen», sagt Megie Zurbuchen. Sie hat bereits alle Hände voll zu tun. Unten beim Eingang hat sich inzwischen eine lange Menschenschlange gebildet, die sich bis zum Abend kaum auflöste.

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