Mittwochabend im Schanzengraben: Ein vollbesetztes Zelt «Zur Schanze», doch nur zwei bayerische Resis, die sich um die durstigen Gäste kümmern. Diesbezüglich verschaffte sich ein verärgerter Facebook-Nutzer auf der Seite des Clubs Eleven von Markus Moerler und Olcay Sahin, die für «Zur Schanze» zuständig sind, Luft: «Bestellung aufnehmen, servieren, abräumen, einkassieren – die Servierdamen konnten einem nur leid tun.»

Und weiter schrieb er nach seinem Besuch: «Ohne bestellen zu können, haben wir uns nach 20 Minuten wieder verabschiedet. Ich komme nicht wieder.» Der Eintrag erhielt rasch mehrere hundert Zusprüche in Form von «Gefällt mir». Dann kam aber in Form von Kommentaren auch die Frage auf, ob die neuen Schanzengraben-Fürste ihrem zu kleinen Personalbestand aus Spargründen zuviele Mass Bier zumuten.

«Eigentlich positiv überrascht»

«Zunächst mal betrübt mich die Aussage, aber bei mir persönlich hat sich niemand beschwert», sagt auf Anfrage Markus Moerler, der den «Likes» auf Facebook nicht allzu viel Gewicht schenkt. Gleichzeitig weiss er aber, dass man am Dienstag und Mittwoch, zwei sonst eher durchzogenen Tagen, unerwartet von Ausgangspublikum überrannt worden und somit mit zwei Servierdamen unterdotiert gewesen sei: «Ja, wir waren unterbesetzt. Letztlich waren wir auch überrascht, dass so viele Gäste ‹Zur Schanze› gekommen sind.»

Gleichzeitig beruhigt Moerler aber: «Für die restlichen Tage werden jeweils fünf Resis vor Ort sein, sowie auch am vergangenen Wochenende - da werden wir in Lichtgeschwindigkeit servieren können.»