Graue Panther
«Gemeinsam statt einsam»: Die Grauen Panther Solothurn nehmen ihre Aktivität wieder auf

Die Grauen Panther Solothurn setzen sich für Lebensqualität und Mitwirkung älterer Menschen in der Gesellschaft ein. Nach der Coronapause haben sie jetzt wieder ein Programm auf die Beine gestellt. Aber so wie früher ist es nicht mehr.

Gundi Klemm
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1993 gegründet haben die Grauen Panther Solothurn seither eine solide Entwicklung vollzogen. Der von Silvia Wälchli gegenwärtig präsidierte Verein verfügt über ein grosses Angebot für seine 263 zahlenden Mitglieder und viele weitere, an Veranstaltungen teilnehmende «Sympathisanten».

Silvia Waelchli, Präsidentin Graue Panther.

Silvia Waelchli, Präsidentin Graue Panther.

Hanspeter Bärtschi

Gemäss dem Vereinscredo «Gemeinsam statt einsam» stehen an den regelmässigen Treffen Vorträge, gemeinsame Projekte, Kultur, Ausflüge und Wandern, Freiwilligenarbeit, Solidarität zwischen Jung und Alt, Konversationsübung in Fremdsprachengruppen und eben auch das gemeinsame Spielen im Mittelpunkt.

Ihren Start erfuhr die Seniorenhilfe in der Schule, die inzwischen von Pro Senectute betreut wird, vor vielen Jahren ursprünglich bei den Grauen Panthern. Über besondere Ausstrahlung verfügten stets spannende Gespräche mit Politikern und Politikerinnen, die im Panther-Auditorium jeweils intensiv diskutiert wurden. Der Verein ist stolz auf seine parteipolitische Neutralität.

So geht es nach Corona weiter

«Wandern, Spielen und Sprachgruppen haben infolge der Pandemie nur kleine Pausen eingelegt», betont Irène Privé als Programm-Koordinatorin und Sekretärin im Vorstand. Auf grössere Veranstaltungen habe man aber aus Sicherheitsgründen in den letzten beiden Jahren verzichtet.

Irene Privé, Programm-Koordinatorin und Sekretärin im Vorstand.

Irene Privé, Programm-Koordinatorin und Sekretärin im Vorstand.

Hanspeter Bärtschi

«Mit der 29. Generalversammlung (GV) am 24. Mai im ‹Roten Turm› erfolgt nun nach zwei GV-losen Jahren der Neustart unserer gesamten Vereinstätigkeit», sagt sie.

«Wir hoffen fest, dass unsere Mitglieder wieder Lust auf Begegnung und vielfältige Erlebnisse haben und wie früher zahlreich teilnehmen.»

Auch neue Gäste seien sehr willkommen.

Die Durchführung von Anlässen im künftigen Saal, den die Grauen Panther aktuell bei der Christkatholischen Gemeinde mieten können, müsse jedoch noch einem Eignungstest durch die Mitglieder unterzogen werden. Der Vorstand allerdings, der sich durch Umnutzung des bisherigen Saals im «Adler» in der Vorstadt zum Wechsel gezwungen sah, sei mit der Wahl des Pfarreisaals an der zentral gelegenen Zeughausgasse sehr einverstanden, unterstreicht Privé.

Wechsel im Vorstand

Aus dem Vorstand, dem laut Privé kein «grosser Exodus» bevorsteht, werden an der GV fünf Mitglieder verabschiedet, die sich über Jahre Verdienste um den Verein erworben haben. Zurückgetreten unmittelbar vor Corona waren bereits der bedauerlicherweise gerade verstorbene ehemalige Präsident, Graue-Panther-«Urgestein» Hans Rüd, sowie Aktuarin Brigitte Beeri.

Jetzt folgen der Website-Betreuer Otto Naef, Revisorin Doris Schumacher und Wanderleiter Hanspeter Spycher. Für alle Aufgaben im Vorstand stehen kompetente Graue Panther bereit.

Der Ausblick in die kommenden Zusammenkünfte bis zur Sommerpause verheisst spannende Informationen durch Kantonsoberförster Rolf Manser unter dem Titel «Palmen in Solothurn» (7. 6.), zwei Wanderungen und einen Car-Ausflug an den Bielersee (22. 6.).

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