Die Verleihung erfolgte im Auftrag des Bundespräsidenten Christian Wulff durch den deutschen Botschafter in der Schweiz, Axel Berg.

In der Laudatio wurden als Begründung für die besonderen Verdienste die Bemühungen um die Ausgestaltung der bilateralen Beziehungen zwischen den Sanitätsdiensten der Schweizer Armee und der Bundeswehr genannt. Diese liegen insbesondere im Bereich der gemeinsamen Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen und der medizinischen Versorgung im Einsatz.

Dann aber auch in der Durchführung der Kurse für Humanitäres Völkerrecht (LOAC-Kurse in Spiez) und in der Mentortätigkeit im Rahmen der jährlichen Langenargener Symposien, an denen die Weiterbildung und Kooperation der Sanitätsdienste der Bundeswehr, des Österreichischen Bundesheeres und der Schweizer Armee gepflegt wurden. Aufgrund der schweizerischen Vorschriften wurde die Verleihung erst nach der Entlassung aus dem Bundesdienst und der Militärdienstpflicht vorgenommen. (mgt)