Dieser versicherte einmal mehr, dass sich die Leiterin Rechts- und Personaldienst, Christine Krattiger, fast tagtäglich mit der Causa CIS befasse – und auch herumärgere. «Es laufen viele Betreibungen», verwies Krattiger auf etliche Gespräche, die sie mit dem Verwaltungsrat und mittlerweile drei Geschäftsführern der CIS Solothurn AG sowie der Dinett AG als Hallen-Eigentümerin geführt hatte.

Über Letztere ist der vorläufige Konkurs eröffnet worden, aber beschleunigen könne die Stadt diesen nicht. «Wir sind nicht Gläubiger, wir können nur Mittel zurückhalten», betonte Krattiger.

Wenn im Übrigen der Baurechtszins nicht bezahlt werde, verrechne die Stadt diesen mit ihren Mietzinsen. Denn in all den Gesprächen habe die Leiterin des Rechtsdienstes eigentlich «keine Antworten auf unsere Fragen» erhalten. «Das Einzige, was sie glaubhaft darstellen konnten, war, dass sie kein Geld haben.» Im Weiteren sorge die Stadt dafür, dass der Strom nicht abgestellt werde, und für den Notfall, den Konkurs, habe die Gemeinderatskommission einen Kredit gesprochen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.

Auf eine Zusatzfrage von Gaudenz Oetterli bestätigte Christine Krattiger überdies, dass die Stadt als Baurechtsgeberin ein Vorkaufsrecht für die Sportanlage habe. Die Stadt könne aber auch ein freihändiges Kaufangebot unterbreiten. (ww)