Solothurn
Gegendemonstration «Bunt statt Braun» ist jetzt doch bewilligt

Die Kundgebung «Bunt statt Braun» wird jetzt doch noch bewilligt stattfinden. Die Veranstalter, das Kollektiv für ein buntes Solothurn, haben bei der Stadtpolizei ein entsprechendes Gesuch eingereicht.

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Die Bewilligung für die Kundgebung.

Die Bewilligung für die Kundgebung.

zvg

«Dem Veranstalter wird die polizeiliche Bewilligung zur Durchführung (...) auf öffentlichen Strassen und Plätzen unter den erwähnten Auflagen und Bedingungen erteilt», heisst es auf der Bewilligung durch die Sicherheits- und Verkehrspolizei der Stadt Solothurn, die der SZ vorliegt.

Die Kundgebung ist von 20 bis 21 Uhr bewilligt. Und dies auf der Umzugsroute Gewerbeschulhaus GIBS-Kreuzackerbrücke-Fischergasse-Landhausquai-Stalden-Hauptgasse-Marktplatz-Hauptgasse-Kronenplatz-Kronengasse-Klosterplatz-Kreuzackerbrücke-GIBS.

Wie Walter Lüdi, Chef Sicherheits- und Verkehspolizei, auf Anfrage sagt, würden Kantons- und Stadtpolizei den Einsatz «in enger Zusammenarbeit bewältigen». Auch er selbst werde vor Ort sein.

«Bewilligung braucht es nicht unbedingt»

Das Kollektiv hatte ursprünglich die Absicht, gar keine Bewilligung einzuholen. «Wir finden, dass wir frei genug sind, unsere Meinung kundzutun», hiess es am Mittwoch. Und auch heute «sind wird trotz allem immer noch der Ansicht, dass es die Bewilligung nicht unbedingt braucht», heisst es vonseiten des Kollektivs.

Warum wurde dann also das Gesuch gestellt? «Wir wollen, dass über uns berichtet wird, dass wir uns den Aufmarsch nicht gefallen lassen, und nicht, dass wir keine Bewilligung haben.»

Kontrolle dank Bewilligung

Walter Lüdi, stellvertretender Kommandant der Stadtpolizei begründet die Zusage des Gesuchs wie folgt: «Ich erachte es grundsätzlich immer als bessere Variante, wenn eine verantwortliche Person um eine Bewilligung ersucht. Das gibt uns die Möglichkeit, auf die Route Einfluss zu nehmen und natürlich auch Informationen vom Veranstalter bezüglich des geplanten Ablaufes zu erhalten.»

Man sei sich überdies bewusst, dass gleichzeitig der Abendverkauf stattfindet. «Deshalb auch die bekannte Route, obwohl diese natürlich auch durch die Innenstadt führt», so Lüdi weiter. (ldu/ak)

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