Solothurn
Für die Kinderkrippe Hexenburg gilt, den Gürtel enger zu schnallen

Die Kinderkrippe wird ihre Qualität weiter erhöhen. Im vergangenen Jahr hat sie dafür ihre Betreuungskapazitäten leicht ausgebaut und in die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen investiert. Ein zusätzlicher Ausbau ist auch im laufenden Jahr geplant.

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Kinderkrippe. (Symbolbild)

Kinderkrippe. (Symbolbild)

Keystone

Die Kinderkrippe Hexenburg an der Schererstrasse 4 betreut aktuell 52 Kinder aus 41 verschiedenen Familien. Rund 40 Kinder stammen aus der Stadt Solothurn, dies entspricht 13 Vollzeit-Plätzen. Aus den umliegenden Gemeinden werden weitere zwölf Kinder betreut. Die Nachfrage nach Krippenplätzen ist unverändert gross, an einzelnen Tagen gibt es aber seit den Sommerferien noch wenige freie Plätze.

Tarifanpassung nach zehn Jahren

Die Tarife sind per August 2012 erstmals seit zehn Jahren angepasst worden. Mit dieser Anpassung wird gleichzeitig die Progression korrigiert, weshalb Eltern mit höheren Einkommen mit einer überproportionalen Erhöhung rechnen müssen.

Der Tagessatz für Solothurner Kinder beträgt neu zwischen 48 und 92 Franken. Der Betrieb der Hexenburg kann nur dank den Beiträgen der Stadt Solothurn und weiteren Spendern sichergestellt werden. Kostendeckend sind hingegen die um 20 Prozent höheren Tagessätze für auswärtige Kinder in den oberen Einkommensklassen.

Qualitätsverbesserungen

Die Qualitätsverbesserungen, unter anderem erreicht durch die Aufstockung der Betreuungskapazitäten, zeigen laut der diesjährigen Qualitätsbefragung der Eltern Wirkung. Sie haben allerdings ihren Preis. So musste im abgelaufenen Jahr ein kleiner Verlust von 4000 Franken in Kauf genommen werden.

Da die Erhöhung der Tarife erst ab August 2012 wirksam wird, musste für das laufende Jahr ein Defizit budgetiert werden. Der Vorstand ist überzeugt, dass die Investition in die Betreuungsqualität langfristig der richtige Weg ist. Er hat darum die Einführung eines Betreuungskonzeptes beschlossen, das der individuellen Entwicklung der Kinder, ihrem Drang nach Bewegung und der Freude am spielerischen Lernen noch stärker Rechnung trägt. Dieses wird in den nächsten eineinhalb Jahren eingeführt.

Nur noch Kinder bis acht Jahre

Vor diesem Hintergrund hat die Mitgliederversammlung beschlossen, das Alter der zu betreuenden Kinder auf ein bis acht Jahre zu beschränken. Bisher waren es ein bis zwölf 12 Jahre gewesen. Die Versammlung hat weiter den Vorstand mit Reiner Mathys (Präsident), Stefanie Moser, Paul Stiffler und Eva Peter bestätigt. (mgt)