Solothurn
Für das Reitgut Steinerhof wird eine neue Leitung gesucht

Für das Reitgut Steinerhof nördlich des Bürgerspitals wird eine neue Leitung gesucht. Rudi Wallerbosch will sich zurückziehen. Die bisherige Reitlehrerin verlässt den Hof Ende Mai.

Lucien Fluri
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Auf dem Gut Steinerhof muss ein Reitsportzentrum bleiben.

Auf dem Gut Steinerhof muss ein Reitsportzentrum bleiben.

Felix Gerber

Unter Reitern gab es in letzter Zeit offenbar Verwirrung zur Zukunft des Reitguts Steinerhof nördlich des Bürgerspitals. Gerüchte gingen um zu einem allfälligen Verkauf des denkmalgeschützten Patrizierguts oder einem Ende der Reitschule.

Nun stellt Rudi Wallerbosch, Leiter und alleiniger Verwaltungsrat der Reitsportanlage Solothurn, klar: «Verkauft wird gar nichts.» Er suche derzeit einzig eine neue Leitung oder einen Pächter. Denn in den letzten Monaten habe er die Anlage, die zuerst seine Tochter leitete, selbst geführt, was ihm wegen der anderen Beschäftigungen allmählich zu viel werde. – Wallerbosch betreibt unter anderem auch einen Reitstall in Grenchen. Kürzlich habe sich eine Lösung für eine neue Leitung abgezeichnet, so Wallerbosch, diese habe sich aber in letzter Minute zerschlagen.

Reitschule vorübergehend zu

Klar ist: Für die jetzige Reitlehrerin auf dem Steinerhof endet die Arbeit Ende Mai. Nur vorübergehend würden die Aktivitäten der Reitschule eingeschränkt, bis eine neue Leitung installiert sei, erklärt Wallerbosch. Für alle Pensionäre oder bezüglich der Pferde auf dem Steinerhof ändere sich jedoch gar nichts.

Das Gut Steinerhof gehört dem Kanton. Seit 1977 ist es im Baurecht abgegeben. Dieses besteht noch bis ins Jahr 2039 fort. Bei einem Verkauf müsste der Kanton zustimmen, ebenso bei Umbauten auf dem Grundstück.

Festgehalten ist im Baurechtsvertrag auch, dass auf dem Gut eine Reitsportanlage betrieben werden muss. Eine Anfrage zum Verkauf habe es nie gegeben, sagt der stellvertretende Kantonsbaumeister Guido Keune. (lfh)

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