«Früher wusste man es einfach nicht besser»

Viktoria Wyss, 16
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«Klimawandel wurde in der Schule schon mehrmals diskutiert. Mich begleitet das schon lange, und ich mache mir auch viel Gedanken darüber. Ich esse aus diesem Grund kein Fleisch. In meiner Familie reden wir oft darüber: Wir kaufen nur regional ein, und Recycling ist für uns selbstverständlich. Wir Junge haben eine Verantwortung, dass der Wandel gestoppt wird. Ich denke, es ist machbar, aber es müssen alle an Lösungen arbeiten, nicht nur wir.»

«Natürlich habe ich mich schon mit dem Klimawandel befasst. Ich versuche immer wenn möglich mit dem ÖV oder dem Velo zu fahren, damit ich weniger CO2 produziere. Es ist logisch, dass meine Generation sich so einsetzt, wir leben ja noch länger, und vielleicht ist es den Älteren einfach egaler. Früher wusste man es einfach nicht besser. Wir Jungen merken den Klimawandel schon und haben auch die Macht, etwas zu verändern.»

«Ich war letztes Jahr am Klimastreik hier in Solothurn. Auf den Plakaten konnte man lesen, was der Wandel bedeutet, das hat mich schon beeindruckt. Meine Eltern haben mir aber schon eine gute Basis mitgegeben, ich wusste schon ziemlich viel darüber. Damit wir mehr Aufmerksamkeit bekommen, müssen wir Jungen frech sein und mehr Klimaschutz fordern. Aber die Politikerinnen und Politiker müssen auch etwas machen.»

«Durch das Projekt an der Schule habe ich einiges gelernt. Es war mir beispielsweise gar nicht so bewusst, dass regionales Essen sehr wichtig ist. Meine Eltern haben das schon immer so gemacht, und für mich war das eine Selbstverständlichkeit. Durch das Projekt habe ich Second-Hand- Kleider entdeckt, in diesen Läden gibt es richtig coole Kleider. Ich werde in Zukunft auch versuchen, weniger Fleisch zu konsumieren.»

«Bei der Produktion des ‹Stop Motion›-Films wurden mir sehr viele Sachen einfach bewusst. In der Familie war das zwar schon immer ein Thema, wir fliegen zum Beispiel fast nie in die Ferien. Ich versuche auch meinen Beitrag zu leisten, indem ich fast kein Fleisch esse und viel mit dem Velo fahre. Ich glaube, das machen viele in unserer Generation. Die Klimabewegung interessiert mich, und ich bin gerne Teil dieser Bewegung.»

«Mir war das Thema schon lange im Hinterkopf. Da ich viele Wissensvideos schaue und auch meine Eltern versuchen umweltbewusst zu leben, habe ich auch schon viel über das Thema gewusst. Das Projekt in der Schule hat mir vieles bewusst gemacht, und ich versuche jetzt so wenig Fleisch wie möglich zu essen. Wir Jungen haben schon eine grosse Verantwortung, den Klimawandel zu stoppen, aber es musste einmal so kommen.»