Solothurn
Franziska Roth steigt für die Stadt-SP ins Nationalratsrennen

Die Stadtsolothurner Genossen schicken SP-Kantonalpräsidentin und Kantonsrätin Franziska Roth ins Rennen um einen Nationalratssitz.

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Franziska Roth

Franziska Roth

Felix Gerber

SP-Stadtparteipräsident Claudio Marrari begrüsste anlässlich der Parteiversammlung vom Mittwoch im Restaurant Kreuz rund 25 Genossen. Der Anlass stand im Zeichen der diesjährigen National- und Ständeratswahlen. Es gehe für die SP darum, den zweiten Sitz in Nationalrat zu verteidigen, liess Marrari wissen. Bekanntlich stünden dem Kanton Solothurn ab den kommenden Wahlen nur noch sechs anstatt wie bisher sieben Sitze im Nationalrat zu.

Für die Stadtsolothurner Genossen steige die SP-Kantonalpräsidentin und Kantonsrätin Franziska Roth ins Rennen. «Wir können unsere Wahlziele aber nur erreichen, wenn wir alle zusammen anpacken», so Marrari.

Als Hauptgast sprach Barbara Scheidegger, Vorstandsmitglied vom Verein «Pro Indígena» zu den Anwesenden. Der Verein unterstütze die indigene Bevölkerung Lateinamerikas in ihrem Prozess der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Selbstbestimmung. Auch heute lebe die indigene Bevölkerung Lateinamerikas vielerorts in grosser Armut und sozialer Benachteiligung. Häufig sei ihr der Zugang zu medizinischer Versorgung, zu sauberem Trinkwasser und weiteren Grundbedürfnissen verwehrt. So läge ein Schwerpunkt des Vereins in basisbezogenen Gesundheits- und Ausbildungsprojekten in Gegenden mit mehrheitlich indigener Bevölkerung im Süden Mexikos und Norden Guatemalas. «Der Verein ‹Pro Indígena› unterstützt konkret die kontinuierliche Ausbildung von Hebammen, allgemeinen Promotoren und Dentalpromotoren und verschafft damit der Bevölkerung Zugang zu einer medizinischen Grundversorgung» führte Barbara Scheidegger aus.

Die Finanzierung von «Pro Indígena» werde mehrheitlich durch Mitgliederbeiträge und private Spenden getragen. «Da die Tätigkeit des Vorstandes ehrenamtlich ist, kommen 92 Rappen jedes Spendenfrankens direkt den Begünstigten zu», so Scheidegger weiter.

Ebenso blickte die Parteiversammlung mit Gemeinderat Matthias Anderegg auf die vergangenen Monate im Gemeinderat zurück. Anschliessend diskutierten die «Roten» das aktuelle städtische und kantonale Politgeschehen in geselliger Runde. (mgt)