Dornacherplatz
Fortsetzung des Solothurner Winter-Wunderlands folgt

Das Winter-Wunderland in der Solothurner Vorstadt stellt die Organisatoren zufrieden. Nächste Projekte sind bereits im Köcher.

Andreas Kaufmann
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michelluethi.ch

So, wie der Zauber der Festtage verfliegt, wird ab Montagmittag auch vom Zauber auf dem Dornacherplatz kaum mehr was zu sehen sein. Das Winter-Wunderland, das sich als temporäres Chalet-Dörfli während des ganzen Dezembers in der Vorstadt niedergelassen hatte, ist passé. Umberto «Jumbo» Monopoli von der organisierenden Beachstyle GmbH zieht eine positive Bilanz fürs Debüt.

Nachdem Beachstyle bislang vor allem als Organisatorin sommerlicher Public Viewings aufgetreten war, haben sich die «Sandspezialisten» nun erstmals aufs eisige Terrain hinausgewagt. Und: «Das Winter-Wunderland ist gut bei den Leuten vom Kind bis zum Achtzigjährigen angekommen. Es zeigt uns: Solothurn braucht so was.» Die Qualität der angebotenen Gastronomie – in erster Linie Fondue und Raclette – habe überzeugt. Dass man damit eher im höheren Preissegment angesiedelt gewesen sei, habe damit zu tun, dass man regionale Ware in den Mittelpunkt gestellt habe.

Besonders bei den jüngeren Besuchern hat die Schlittschuhbahn überzeugt. «Mit 30'000 Franken war sie aber auch ein grosser Posten» – und dabei stehe die Stromrechnung für die Kühlanlage noch aus. Trotz freiem Eintritt – auch aufs Eis – ist die zahlenmässige Bilanz ebenfalls zufriedenstellend: «Gegenüber Budget verbucht unsere Firma einen kleinen Gewinn», verkündet Monopoli bereits jetzt. Zahlreiche Fronstunden vor, während und nach dem Winter-Wunderland dürfe man aber keinesfalls hineinrechnen. «So betrachtet hätten wir ein Minusgeschäft.»

«Wetter war Spielverderber»

Während der Schneefall zu Beginn des Grossevents zur winterlichen Stimmung beigetragen habe und sogar zum Schneemann-Bauen inspiriert habe, sei das Wetter allerdings mehrheitlich eher zum Spielverderber geworden. «Gerade der Outdoor-Betrieb wurde durch den Niederschlag beeinträchtigt.» Dafür seien die Reservierungen in den beiden Instant-Chalets, dem «Wilden Bock» und dem «Hütten-Sepp» zur Zufriedenheit der Organisatoren ausgefallen.

Ebenso denkt Monopoli zufrieden an die lange Buggy-Kolonne vor dem parkierten Coca-Cola-Truck oder die Live-Darbietungen verschiedener Musiker zurück. Auch habe es gute Synergien mit dem benachbarten, fünftägigen Wiehnachtsmäret der Vereinigung Pro Vorstadt gegeben. «Viele Besucher sind jeweils hin- und hergependelt.»

Winter-Wunderland in der Solothurner Vorstadt
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Winter-Wunderland in der Solothurner Vorstadt
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Die «Schlöf» ist vor allem für die Kleinen ein Spass.
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Mister Frost ist hier
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Winter-Wunderland in der Solothurner Vorstadt

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«Flipflops hervorholen»

Nach der Abschlussparty an Silvester krempelte am Nachmittag des 1. Januars das Kernteam bereits die Ärmel für den Rückbau hoch. Während dieser unter zum Teil widrigen Bedingungen erfolgt resp. erfolgt ist, denkt man bereits laut über eine Fortsetzung nach. «Der Platz ist schon mal reserviert», sagt Monopoli. Und die konkrete Planung des Winter-Wunderlands 2018 soll im Frühling anlaufen.

Zum Vergleich: Der vergangene Erstling wurde erst im Herbst 2017 konkret. Die Eisbahn soll auch 2018 als kostenlose Attraktion bestehen bleiben. «Es hat sich bewährt, gerade für die vielen Familien, und gerade in einer Zeit, da Schenken ohnehin Thema ist.» Bewährt hat sich auch das Après-Ski-Feeling, das beim einen oder anderen Besucher durchaus Ferienlaune heraufbeschwört habe. Doch auch über mögliche Anpassungen wird nachgedacht. Monopoli und seine Mitstreiter wollen neue Ideen sammeln, mehr Partner an Bord holen, mehr Attraktionen bieten und: «mehr Wunder im Wunderland schaffen.»

Bevor die Tage aber wieder kürzer werden, stellt man sich bei Beachstyle auf ein anderes Grossereignis im Sommer ein. «Schneeschaufeln verstauen und Flipflops hervorholen», formuliert dazu Jumbo Monopoli und kündigt das Public Viewing zur Fussball-Weltmeisterschaft in Russland an, das gleichenorts Besucher anlocken soll. Das Ausscheiden der italienischen Mannschaft sei zwar ein Dämpfer gewesen, der sich im Budget bemerkbar macht, «trotzdem ziehen wirs durch». Denn: «Schliesslich sind die Schweizer dabei – und für sie liegt der Einzug ins Achtelfinale allemal drin.»

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