Solothurn
Flüchtlinge im Bischofssitz müssen wegen Renovation umziehen

Durch die Sanierung des Hauptsitz des Bistums Basel in Solothurn werden Flüchtlinge, die im Frühjahr 2018 dort untergebracht werden, umziehen.

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Falls Anfangs 2018 noch Flüchtlinge im Bistum Basel in Solothurn wohnen, müssen sie in anderen kirchlichen Liegenschaften der Stadt untergebracht werden.

Falls Anfangs 2018 noch Flüchtlinge im Bistum Basel in Solothurn wohnen, müssen sie in anderen kirchlichen Liegenschaften der Stadt untergebracht werden.

Wolfgang Wagmann

Teile des Hauptsitzes des Bistums Basel in Solothurn werden in den kommenden drei Jahren mit einem Aufwand von 5,5 Franken saniert. Betroffen von diesen Arbeiten sind auch jene Räume, in denen Asylbewerber untergebracht sind.

Ursprünglich hatte Bischof Felix Gmür im Herbst 2015 drei Familien von je vier Personen bei sich im Hauptsitz des Bistums aufgenommen. Zwei sind mittlerweile in eine Wohnung umgezogen, weil ihr Flüchtlingsstatus anerkannt wurde.

Falls vor dem Beginn der zweiten Sanierungsetappe im Frühjahr 2018 noch Flüchtlinge im Gebäude wohnen, werden sie in Absprache mit den Sozialen Diensten Wohnräume in anderen kirchlichen Liegenschaften der Stadt Solothurn untergebracht. Dies teilte das Bistum Basel am Dienstag mit.

Teile des 352-jährigen bischöflichen Verwaltungsgebäudes in Solothurn müssen in den nächsten drei Jahren saniert werden. Ziel ist der Strukturerhalt, die dringliche Erneuerung der Gebäudetechnik wie Heizung, Wasser- und Gasleitungen, Glasfaseranschluss, sowie eine bessere Raumnutzung.