Sonnwendfeier 2012
Feuerwerker wegen «Rohrkrepierer» zu einer Geldstrafe verurteilt

Bei der Sonnwendfeier am 17. März dieses Jahres ist ein Feuerwerkskörper am Boden explodiert. Verletzte gab es keine, es blieb beim Sachschaden. Der Feuerwerker ist nun zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt worden.

Alois Winiger
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Sonnewendfeier 2012 in Oensingen. (Symbolbild)

Sonnewendfeier 2012 in Oensingen. (Symbolbild)

HR Aeschbacher

Es hätte für den Ravellenclub Oensingen, den einen der beiden Vereine, die das grösste Kunstfeuerwerk der Schweiz durchführen, das grosse Finale der diesjährigen Sonnwendfeier werden sollen. Doch aus der Bombe stieg kein Feuerwerk auf, sondern sie blieb am Boden und explodierte. Wie durch ein Wunder gab es keine verletzten Personen, sowohl auf dem Platz, als auch in der Umgebung. Eisenteile flogen sehr weit durch die Luft und beschädigten zwei Hausdächer.

Der Feuerwerker und Inhaber der Firma Bugano in Neudorf LU ist durch die Bundesanwaltschaft zu einer bedingten Geldstrafe von 12 000 Franken und einer Busse verurteilt worden, wie das Regionaljournal von Radio DRS meldet. Der Fall sei jetzt zwar rechtlich abgeschlossen, aber es sei noch immer unklar, was letztlich zum Unfall geführt hat, meint der Firmenchef. Man werde die Sacher weiter untersuchen.

Sonnwendfeier OK zieht Konsequenzen

Hinter der Sonnwendfeier stehen die Oensinger Vereine Ravellenclub und Vogelherdclub, sowie ein Organisationskomitee. Dieses habe zwar rechtlich mit dem Unfall nichts zu tun, wie OK-Präsident Roger Kaufmann erklärt. «Aber wir fühlen uns trotzdem mitverantwortlich und werden mit den Vereinen zusammen Richtlinien erarbeiten, um solchen Fällen vorbeugen zu können.»

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