Solothurn
Ferienpässler zimmern den Bienen ein Hotel

Mit Angeboten wie dem Bau eines Wildbienenhotels ging in der vergangenen Woche der Reigen der Ferienpass-Kurse in Solothurn zu Ende.

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Die kleinen Bienenzimmermänner und -frauen im Einsatz.

Die kleinen Bienenzimmermänner und -frauen im Einsatz.

Andreas Kaufmann

«Wir wollen aufzeigen, wie wichtig die Bienen sind», erklärt Christian Messer, Lehrlingsverantwortlicher bei Späti Holzbau AG in Bellach, der mit vier Helfern die interessierte Runde Kinder ans Ferienpass-Thema heranführt. Und bereits nach der ersten theoretischen Einführung wissen die jungen Insektenfans: Es gibt Honigbienen, die in Staaten leben, und eben Wildbienen, die sich lieber ein «Einzelzimmer» im Wildbienenhotel suchen. Und ein selbiges wird an diesem Vormittag gebaut.

Vorgeschnittenes Holz wird angezeichnet, verschraubt, geschliffen und mit Holzstücken und Schilfröhrchen gefüllt. «Wir machen seit einigen Jahren beim Ferienpass mit», sagt Messer. «Dass wir die Naturverbundenheit hoch schätzen, zeigt sich auch am ‹Bienli› in unserem Logo.»

Und je länger je mehr dränge es sich auf, auch den nächsten Generationen aufzuzeigen, wie wichtig die Biene ist. «Aber natürlich können wir auf diesem Weg auch auf unseren Beruf – Zimmermann – aufmerksam machen.» So schwingt, wie bei vielen anderen Ferienpass-Angeboten in diesem Sommer, auch immer ein wenig berufliche Nachwuchsförderung mit. (ak)

800 Kinder wurden über fünf Ferienwochen erfreut

Nach rund 150 verschiedenen Kursen und mit dem Schulanfang ist die Ferienpass-Saison auch in Solothurn zu Ende. Cornelia Schwaller vom Organisationsteam zieht eine positive Bilanz. «Es war super, was uns auch durch zahlreiche Komplimente mitgeteilt wurde.» Neben vereinzelten Kursausfällen in der ersten Ferienwoche sei der Ablauf reibungslos gewesen. «Wir mussten kaum Kurse absagen.» Und das einfache Stornierungs- und Warteliste-System habe ebenfalls funktioniert. Als Highlights blieben gemäss Rückmeldungen neue Kurse wie Segelfliegen und Autofahrschule in Erinnerung. «Ansonsten sind die Höhepunkte sehr individuell, was auch aufzeigt, wie vielfältig die Interessen der Kinder sind.» Kein Wunder, denn schliesslich wurden heuer nicht weniger als 800 Ferienpässler beglückt. (ak)

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