Solothurn

FDP präsentiert bewährtes Trio für die Nationalratswahlen

Sie kandidieren: Yves Derendinger, Kurt Fluri und Beat Käch.  mhs

Sie kandidieren: Yves Derendinger, Kurt Fluri und Beat Käch. mhs

Die FDP Stadt Solothurn schlägt der Amtei zu Händen der kantonalen Delegiertenversammlung Yves Derendinger, Kurt Fluri und Beat Käch zur Nomination für den Nationalrat vor.

Die drei Kandidaten aus der Stadt Solothurn für die freisinnigen Nationalratslisten haben sich in unterschiedlichsten Partei- und Verbandsämtern bewährt, alle drei sind erfahrene Gemeinde- und Kantonsräte. Beat Käch hat sich, nach Anfrage, überlegt: Kann ich das, auch mit Rücksicht auf meine berufliche Tätigkeit? Bin ich fit genug? Was bringt die Kandidatur der FDP?

Vom Arbeitgeber habe er grünes Licht erhalten und fit genug fühle er sich auch, als so genannter junger Alter noch frischen Wind in den Nationalrat bringen zu können. Er möchte sich vorab Bildungsfragen widmen: «An unseren Hochschulen Numerus clausus und gleichzeitig Akademikerimport, das geht auf Dauer nicht.» Mit seiner breiten Verankerung in der Solothurner Politik erhofft sich Käch eine ansehnliche Zahl von Stimmen aus anderen politischen Lagern.

Auch Yves Derendinger will mithelfen, den zweiten FDP-Sitz im Nationalrat zurückzuholen und sieht in den vorgesehenen 14 Kandidaturen auf zwei Listen eine gute Chance. Dort würde er wohl einiges vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen, nicht zuletzt als Fraktionspräsident im Kantonsrat, an fundierter Politik einbringen können. Es sei ihm ein grosses Anliegen, dass die FDP.Die Liberalen wieder vermehrt Themenführerschaft übernähmen.

Kurt Fluri wies darauf hin, dass Doppelkandidaturen für National- und Ständerat früher unbeliebt waren: «Die Zeiten mit drei, vier sicheren freisinnigen Sitzen sind jedoch vorbei.» Durch sein «eingemittetes Politisieren» habe er immer eine erkleckliche Anzahl von Panaschierstimmen geholt, sagte er. Ein grosses Anliegen sei ihm die Raumentwicklung: «Der Kanton Solothurn darf nicht zwischen den Metropolitanräumen aufgerieben werden.»

Gegen das neue Waffengesetz

Fränzi Burkhalter, SP-Kantonsrätin aus Biberist, setzte sich für die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» ein. Bei Annahme werde die Suizid- und Gewaltprävention gestärkt, die Lösung: «Das Sturmgewehr gehört ins Zeughaus.» Das Schiesswesen werde dadurch aufs Äusserste geschwächt und das Obligatorische verunmöglicht, meinte Kurt Fluri. «Die existierende Gesetzgebung reicht aus.» Dieser Meinung schloss sich die Versammlung bei drei Gegenstimmen an.

Für ein Ja zu familienfreundlichen Tagesstrukturen warb Beat Käch. In der Vorlage ist eine bezahlbare und wirksame Lösung enthalten, Eltern und Gemeinden bleiben frei, ob und wie sie die Strukturen einrichten wollen. Günstig wirke sich das Ganze auch auf die Wirtschaft aus, nicht zuletzt, weil Gemeinden mit bedürfnisgerechten Betreuungseinrichtungen über einen Standortvorteil verfügen. Dieser Ansicht schloss sich die Basis mit 28 zu einer Stimme an.

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