Kurt Fluri will Stadtpräsi bleiben
FDP-Parteipräsident: «Fluris Entscheid ist nachvollziehbar»

Nicht überrascht vom Entscheid Kurt Fluris, Stadtpräsident bleiben zu wollen, scheint FDP-Kantonalpartei-Präsident Christian Scheuermeyer: «Sein Entscheid ist nachvollziehbar.»

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FDP-Präsident Christian Scheuermeyer

FDP-Präsident Christian Scheuermeyer

Hansjörg Sahli

Dass Kurt Fluri in der Sitzung mit möglichen Kandidierenden für den Regierungsrat mit von der Partie gewesen ist, bestätigt Scheuermeyer, «und er wird den jetzigen Entscheid wohl dem parteiinternen Findungsteam, dem ich nicht angehöre, kommuniziert haben. Für mich stimmt das so», kommentiert der Parteipräsident die Tatsache, dass er die Entscheidung des Solothurner Stadtpräsidenten am Montag Vormittag im Radio hatte vernehmen müssen.

Die Entscheidung nämlich, dass Kurt Fluri 2013 damit definitiv nicht zur Ersatzwahl von Christian Wanner antritt. Zum Gerücht, dass Kurt Fluri nach der Wahlniederlage um den Ständeratssitz letztes Jahr auch in den FDP-Reihen keineswegs für den Regierungsrat gesetzt war, meint Scheuermeyer sibyllinisch: «Wer für ein solches Amt kandidiert, hat nie eine 100-prozentige Unterstützung.»

Seit dem 1. Februar steht fest, dass Volkswirtschaftsdirektorin Esther Gassler für die FDP nochmals antritt. Von der Amteipartei bereits auf den Schild gehoben worden ist der Schwarzbube Remo Ankli, nun steht auch Staatsschreiber Andreas Eng (Günsberg) in den Startlöchern. Die Kandidatenausmarchung nimmt die FDP-Kantonalpartei an der Delegiertenversammlung vom 20. August vor. (ww)

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