Hauptbahnhof Solothurn

FC-Baden-Fans weigern sich, in den Zug einzusteigen – und schüchtern Fahrgäste ein

Die Fans stiegen nach einer Station wieder aus dem Zug aus, und sorgten für Aufsehen  in der Öffentlichkeit. (Symbolbild)

Die Fans stiegen nach einer Station wieder aus dem Zug aus, und sorgten für Aufsehen in der Öffentlichkeit. (Symbolbild)

Obwohl eine Handvoll FC-Baden-Fans am Hauptbahnhof Solothurn Fahrgäste einschüchterten, zieht die Kantonspolizei Solothurn eine positive Bilanz: Während dem Spiel zwischen dem FC Solothurn und dem FC Baden kam es zu keinen Ausschreitungen.

Beim Ligaspiel zwischen dem FC Solothurn und dem FC Baden am Samstag kam es laut Kantonspolizei Solothurn zu keinen Ausschreitungen während dem Spiel. Die rund 60 FC-Baden-Fans wurden vom Solothurner Bahnhof West ins Fussballstadion Brühl begleitet. «Zwischen den Fangruppierungen beider Fussballvereine kam es vereinzelt zu Beschimpfungen und durch die Gästefans wurden Pyro-Fackeln gezündet», so die Polizei.

Nach dem Spiel wurden die Fans gestaffelt aus dem Stadion begleitet. «Eine Handvoll FC-Baden-Fans wollte vorerst nicht in den bereitstehenden Zug beim Bahnhof West einsteigen. Schliesslich bestiegen sie um 20.20 Uhr den Zug und verliessen diesen beim Hauptbahnhof Solothurn wieder», teilt die Polizei mit. «Dort sorgten sie für Aufsehen in der Öffentlichkeit und schüchterten wartende Fahrgäste ein. Die Präsenz der Polizei konnte die Lage beruhigen.»

Während dem Einsatz wurde nach bisherigen Kenntnissen weder Personen verletzt, noch Sachbeschädigungen verzeichnet. Die Polizei führt die positive Bilanz auf die strikte Trennung der Fangruppierungen und die Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Solothurn zurück. (pks)

Meistgesehen

Artboard 1