Versäumnis
Fast hätte es für das Naturmuseum kein Lotteriegeld gegeben

Das Naturmuseum Solothurn hätte es fast versäumt, die Auszahlung von 100'000 Franken anzunehmen. Dennoch genehmigte der Regierungsrat die Auszahlung, damit im ersten Halbjahr 2017 das letzte renovierte Stockwerk eröffnet werden kann.

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Das Naturmuseum Solothurn wird renoviert.

Das Naturmuseum Solothurn wird renoviert.

Silvana Grellmann

Seit 2012 erhält das Naturmuseum Solothurn aus dem Lotteriefonds Geld für die Renovation der Dauerausstellung. Die gesprochenen Beiträge sind keineswegs Peanuts, ging es doch im Laufe der Jahre um insgesamt 400'000 Franken.

Aufgeteilt war dieser Gesamtbetrag in drei Tranchen, und zwar je 150'000 Franken für die Jahre 2012 und 2013 sowie letztmals noch 100'000 Franken für das Jahr 2014. Wichtig war allerdings, dass die Auszahlung des letzten Beitrags erst nach Erhalt eines Schlussberichts vom Amt für Kultur und Sport auszuzahlen war. Auch war im damaligen Regierungsratsbeschluss vermerkt, dass die Beitragszahlung auf Ende 2015 befristet ist.

Doch hatte die Stadt die letzte Tranche nicht fristgerecht abgeholt, und es wurde auch dem Lotteriefonds nicht mitgeteilt, dass sich die dritte Renovationsetappe verzögert habe.

Erst im vergangenen Februar begründete die Leitung des Naturmuseums ihr Versäumnis mit einem Schreiben, wonach man sich der Befristung der Beitragszahlung nicht bewusst gewesen sei.

Auch stellte die Museumsleitung den Antrag, die restlichen 100'000 Franken dennoch auszuzahlen. Die Planung für die dritte Renovationsetappe laufe, und das Detailkonzept mit den Handwerkerausschreibungen stehe bis im Sommer. Auch sei die Eröffnung des letzten Stockwerks im ersten Halbjahr 2017 vorgesehen. Daraufhin genehmigte der Regierungsrat die Beitragszahlung. (szr)