«Eigenheim.2012»

Expansion der Eigenheim-Messe birgt Herausforderungen

Eröffnung der SOCASA vor zwei Jahren. Da fand die Messe noch in der Reithalle Solothurn statt.

Eröffnung der SOCASA vor zwei Jahren. Da fand die Messe noch in der Reithalle Solothurn statt.

«Eigenheim.2012», die Fachmesse für Hausherren und jene, die es werden wollen, geht ab morgen bis Sonntag beim CIS-Center auf 6500 Quadratmetern über die Bühne.

«Häusle baue» ist angesichts tiefer Hypozinsen mehr denn je ein Thema. Auf entsprechend Publikumsaufmarsch gefasst machen dürfte sich die Eigenheim-Messe. Die Fachausstellung für Bau findet von morgen Donnerstag bis Sonntag statt. Heuer werden an der «Eigenheim» 160 Aussteller vertreten sein – 2011 waren es noch 110. Die Messeleitung unter Benno und Monika Krämer konnte mit der Übernahme der Socasa auch rund zehn derer Aussteller übernehmen.

Zuzüglich 40 weiterer «Neuer» setzt sich der Mix heuer zur Hälfte aus regionalen und zur Hälfte aus überregionalen Ausstellern zusammen. Gegenüber der Socasa, die mit ihrem «So» eine regionale Ausrichtung anklingen lässt, positioniert sich die «Eigenheim» bewusst überregional.

Gewachsene logistische Aufgaben

«Der aktuelle Bauboom schafft Rahmenbedingungen, die unsere Messe attraktiv machen», so Benno Krämer. Mit der Expansion ums Anderthalbfache würden aber auch logistische Aufgaben grösser. Dazu zählen Licht, Strom, Heizung und Wasser: «Für den Strom brauchen wir hier ein kleines Kraftwerk.» Und in der kühleren Jahreszeit ist natürlich auch die Beheizungsfrage zentral.

«Gerade die gute Zusammenarbeit mit den Helfern, aber auch mit den Behörden und den ansässigen Firmen, die uns Platz zur Verfügung stellen, schätzen wir sehr.» Neben drei Hallen im CIS-Sportcenter und einem Aussenbereich wurden zusätzlich zwei temporäre Zelthallen errichtet. Eine dient als Erweiterung der regulären Ausstellungsfläche, in der anderen ist die «Grüne Oase» untergebracht, die regelmässige Besucher von der «Socasa» kennen. «Diesen Publikumsmagneten haben wir übernommen», so Krämer. Für dieses an Gartenbau-Ideen orientierte Segment der «Eigenheim» wird auch die Zusammenarbeit mit dem Gärtnerverband Jardin Suisse fortgeführt.

«50 Prozent sind Sympathie»

«Wie üblich, findet man an unserer Messe nichts Themenfremdes vor. Die Angebote richten sich an ein bauinteressiertes Publikum», so Krämer. Und massgebend ist auch der direkte Kontakt zwischen Bauherr und Fachleuten: «Wenn ein Bauherr die Auftragnehmer für sein Eigenheim auswählt, ist dabei Sympathie zu 50 Prozent mitbestimmend», sagt der Co-Messeleiter über das wichtige Erfolgskriterium der Messe.

Ein Themenschwerpunkt der «Eigenheim» setze sich auch heuer fort: Gut vertreten sei die Solartechnik. «Nach harten Jahrzehnten können die damaligen Solarpioniere heute ernten.» Auch andere erneuerbare Energien sind an der Eigenheim-Messe hoch im Kurs: Holzheizungen jedweder Art stellen so einen weiteren Schwerpunkt dar. Natürlich umfasst der Angebotsfächer aber alles zwischen Bauplanung und Feinschliff.

Meistgesehen

Artboard 1