Mit einer Monats-Durchschnittstemperatur von 8,9 Grad fiel dieser März gut 3 Grad wärmer aus als das langjährige Mittel für den ersten Frühlingsmonat. Dies nicht zuletzt, weil die in dieser Jahreszeit sonst üblichen Winter-Rückfälle zumindest im Flachland völlig ausgeblieben waren.

Mit 135,9 Litern Niederschlag pro Quadratmetern, registriert im Wallierhof Riedholz, wurde der Jurasüdfuss mit deutlich mehr Regen bedacht als das Aaretal, wo Solothurn nur mit 84,5 Litern zu Buche steht. Fast die ganze Niederschlagsmenge fiel in den ersten zehn Märztagen, doch konnte dies das Wintermanko an Wasser in der Region nur teilweise ausgleichen.

Frühling und blühende Welt

Die ersten zwei Märztage war es ausgesprochen feucht, am frühen Aschermittwochmorgen fielen auch die wahrscheinlich letzten Flocken dieses Winters in Solothurn. Am 5. März kehrte zumindest auf dem Weissenstein für einige Tage nochmals der Winter zurück, doch lange konnte sich die neuerliche Schneedecke nicht halten.

Die zweite Märzenwoche dominierten Wolken und Regen den Himmel über Solothurn bei Temperaturen durchwegs im einstelligen Bereich. Doch war Bodenfrost früh morgens nur noch vereinzelt und stellenweise ein Thema, als ab dem 10. März zunehmend sonniges Wetter Einzug hielt, aber in den klaren Nächten das Thermometer auf noch zwei, drei Grad sank.

Wechselhafter wurde es ab dem 17. März, doch blieb die Witterung mild und «wüchsig». Denn auf Ende Monat blühten bereits Kirsche und Birne rund zwei Wochen früher als sonst, auch erste Tulpen im März sind eher die Ausnahme. Bewölkt gab sich das letzte Märzen-Wochenende, wogegen die letzte Woche des Monats ausgesprochen sonnig und mild, zuletzt mit Tagesmaxima von über 20 Grad ausfiel.

So warm gerät die erste Aprilwoche nicht mehr, aber es dominiert Hochdruckeinfluss bis zur Mitte der Karwoche. Dann könnte es auf Ostern recht feuchter und deutlich kühler werden - aber solches ist schon für dieses Wochenende vorausgesagt worden – und die Realität war dann eine ganz andere.