Solothurn
Es war «so-cool» in der Reithalle - aber jetzt ist die «Eiszeit» vorbei

Eine Eisbahn mitten in Solothurn, das konnte «So-cool» jeweils im Winter in der Reithalle bieten. Nun ist aber ungewiss, wie es mit dem Projekt weitergehen soll.

Wolfgang Wagmann
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So cool in der Solothurner Reithalle
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Ein beliebter Treffpunkt war die Reithalle zu So-Cool-Zeiten.
Die Eisbahn war der Mittelpunkt des So-Cool-Betriebs
Auch Ice-Soccer gehörte zum So-Cool-Programm
Im Bann von Ice Soccer
Wichtig waren die Wasserleitungen
Nach dem Neujahr wurde die Eisbahn abgebaut und nach Zufikon vermietet
Das Equpement der Powerhouse AG machte Socool überhaupt möglich

So cool in der Solothurner Reithalle

Oliver Menge

Viermal hat «So-cool» im Winter in der Reithalle gastiert, nun ist das Kapitel seit dem Neujahrsmorgen definitiv abgeschlossen. Wird doch die Reithalle ab nächsten Winter als Interimsspielort des Stadttheaters während der rund zweijährigen Umbauzeit benützt. Die Eisbahn ist nun von den drei Besitzern Harri Kunz, Markus Wälti (Powerhouse AG) und Markus Arm (Jardinpublic) nach Zufikon (ZH) vermietet worden– dort steht sie nun bis Mitte Februar. «Was im kommenden Spätherbst mit unserem Projekt passiert, wissen wir noch nicht», meint dazu Mitbesitzer Markus Arm, «wir haben diesbezüglich noch keine Gespräche geführt.»

Sicher wolle man bei einer erneuten Durchführung von «So-cool» in Solothurn bleiben, aber klar sei auch, «dass wir hier keinen Standort für die Eisbahn in einer Halle finden werden.» Bereits beim Start 2006/07 hatte die Eisbahn den Dornacherplatz belebt, doch war der Standort damals nicht als optimal eingestuft worden. Doch habe man Alternativen wie beispielsweise den neu gestalteten Kreuzackerplatz noch gar nicht näher angeschaut.

Der öffentliche Eislauf an den Wochenenden sei auch in der Reithalle auf nicht allzu grosse Resonanz gestossen. «Doch das wussten wir im Voraus. Deshalb strafften wir das Programm und beschränkten uns auf den Dezember», so Markus Arm. Bis auf den erfolgreichen «Oltre»-Abend habe man auch auf Konzerte verzichtet. Neben dem Ice-Soccer- und Jass-Turnier war noch die Party von «Gentediaare» angesagt, «da kamen 600 Leute in die Reithalle.»

Ebenfalls sehr gute Stimmung hatte an der Silvesterparty geherrscht, «und auch an den Exklusivabenden gab es jeweils ein sehr gutes Feedback.» Gleiches galt offenbar für die erneut sehr beliebten Fondue-Abende. Markus Arm: «Insgesamt konnten wir 550 Fondues verkaufen.»