Wichtiges Museum
Es gab einen kräftigen Zustupf in die Museumskasse

Die Kosciuszko-Gesellschaft, die das Andenken an den polnischen Freiheitshelden pflegt, traf sich zu einer informativen Generalversammlung.

Anton Strähl
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Diese Gedenktafel weist aufs Museum an der Gurzelngasse hin.

Diese Gedenktafel weist aufs Museum an der Gurzelngasse hin.

Wolfgang Wagmann

Präsident Thomas Wallner freute sich über die grosse Anzahl Mitglieder, die er begrüssen durfte. In seinem Jahresbericht erwähnte er insbesondere den verstorbenen Paul Ludwig Feser, der für die Gesellschaft lange eine Stütze war. Mit seinem vielfältigen Wesen und Können habe er die Stadt und den Kanton bereichert. Nach Wallner ist die Betreuung des Kosciuszko-Museums an der Gurzelngasse eine Hauptaufgabe. Dafür ist Benedykt Drewnowski zuständig, der auch die Verbindung mit der polnischen Botschaft herstellt. So hat die Gesellschaft kürzlich einen namhaften Beitrag an die Hausmiete erhalten. Dank der guten Organisation von Jan Sroka, hat auch die Kranzniederlegung am Kosciuszko-Denkmal in Zuchwil im Oktober gut geklappt.

Freuden und Sorgen

Kustos Benedykt Drewnowski konnte wieder über zahlreiche Besuche aus dem In- und Ausland berichten. Insgesamt haben 2014 280 Personen das Museum besucht. Sorge bereitet den Polen jedoch die mögliche Schliessung des Polenmuseums in Rapperswil. Erfreuliche Zahlen konnte auch Qästorin Trudy Lauener vorlegen, ist doch eine leichte Vermögenszunahme erzielt worden. Im Weiteren hat die Versammlung mit Maciej Klos, Konsul der Republik Polen in Bern und Pfarrer Gregor Piotrowski, Langenthal, zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt. Nach der Generalversammlung referierte Professor Jan Zielinski ausführlich zum Thema «Polen im ersten Weltkrieg» - allerdings auf polnisch..

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