Kulturfabrik Kofmehl

Erika and the Bitterlins begeisterten wie sonst nur Patent Ochsner

Ob Erika oder Büne – Patent Ochsner überzeugten mit ihrem bewährten Mix.

Ob Erika oder Büne – Patent Ochsner überzeugten mit ihrem bewährten Mix.

Wer sind Erika and the Bitterlins? Das Geheimnis um die «unbekannte» Band wurde in der Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn gelüftet. An den drei Konzerten trat niemand geringeres auf als Patent Ochsner.

Dreimal komplett ausverkauftes Haus im «Kofmehl» in Solothurn. Und das bei einer unbekannten Band: «Erika and the Bitterlins» standen auf der Bühne. Dahinter verbargen sich natürlich Patent Ochsner, deren neue CD «Johnny» am 22. Juni herauskommt. Das Konzert begann denn auch mit der neuen Single «Zucker+Zitrone».

Die Band begeisterte das Publikum mit dem bewährten Ochsner-Mix. Dazu gehören die Geschichten, die Büne Huber jeweils erzählt. Beispielsweise, wie es zum Stück «Gummiboum» auf der neuen CD kam. Dazu gehören aber auch die immer wieder bei Live-Konzerten eingebauten Soli der einzelnen Bandmitglieder, die schon fast frenetisch beklatscht wurden. Ohne die Klassiker geht es bei keinem Konzert von Patent Ochsner. Das erste Mal brach das Eis richtig, als Erika Bitterlin, alias Büne Huber, «Blue September» spielte. Aber auch bei «Ludmilla» sangen fast alle Konzertbesucher lauthals mit «i bi im Wartsaal uf d Wält cho». Dann natürlich «Bälpmoos» und immer Teil eines Ochsner-Konzertes die Spiele mit dem Publikum mit «i liebe se me aus mi».

Büne Huber gab alles. So präsentierte er überraschenderweise ein italienisches Schmelz-Duett mit Daniela Sarda, die sonst mit einer eigenen Band unterwegs ist. Ebenfalls von der neuen CD wurde «Guet Nacht, Elisabeth» gespielt. Als Zugabe gab es dann die «W. Nuss vo Bümpliz» und «Scharlachrot», mit einem wunderschönen Saxofonsolo von Menk Bitterlin (Grossniklaus), bei dem es ganz ruhig wurde in der Halle. Und dann kam der Schlusssatz, nach dem eingefleischte Ochsner-Fans wussten, dass das Konzert definitiv fertig ist: «E schöne Obe zäme. Häbed Sorg. Löt nech nüt lo gfalle. Nie.»

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