«Barterre»
Er ist Barman aus Berufung - und sorgt für einen Drink am Feierabend

Zwischen der St. Urbangasse und dem Burrisgraben hat sich Jörg Baumgartner mit seiner neuen Lokalität Barterre eingenistet. Der Barman bietet dort auch Ausbildungskurse an.

Wolfgang Wagmann
Merken
Drucken
Teilen
Das neue Lokal «Barterre» in Solothurn
6 Bilder
Das Schild des Hauteingangs im Burrisgraben
Was hätten Sie denn gerne?
Fürs Drink-Mixen ist gesorgt
Nische im Zwischengang
Blick auf die St. Urbangasse

Das neue Lokal «Barterre» in Solothurn

Wolfgang Wagmann

Geschmackvoll eingerichtet ist er, der ehemalige Blumenladen von Marlise Studer. Als zentrales Bijou springt die massive Holzbar im hinteren Bereich des Lokals ins Auge. Dahinter eine Spirituosen-Batterie vom Feinsten.

Im neuen «Barterre» wird nicht einfach Bier über den Tresen geschoben. Das würde auch nicht zu Jörg Baumgartner passen. Der ursprüngliche Balsthaler ist nämlich Barman mit Leib und Seele.

«Als ich eine Ausbildung in Journalistik absolvierte, brauchte ich einen Nebenjob und heuerte in der Berner In-Bar Lorenzini an. Da hat es mir den Ärmel reingezogen.» Bald erarbeitete er Bar-Projekte und -Konzepte in etlichen Schweizer Städten, so beispielsweise auch für den legendären Berner Kornhauskeller.

In der Bundeshauptstadt hat Baumgartner auch seine Bar-Akademie gegründet, in der er heute noch Barkeeper und -frauen ausbildet.

«In den ein- und zweiwöchigen Profi-Kursen, die ich jetzt auch in Solothurn anbiete, wird nicht nur das Mixen erlernt, sondern auch das Gestalten einer Bar-Karte. Dazu vermittle ich Warenkunde zu den einzelnen Getränken.»

Abgerundet wird Baumgartners Angebot mit Kursen für Firmen, die Team-Events durchführen wollen.

Feierabend-Kultur beleben

Zusammen mit der Geschäfts-Nachbarin Kathrin Ris hat Jörg Baumgartner die Umgebung nach originellen und originalen Einrichtungsgegenständen abgeklappert, um das Ambiente für das 36-plätzige Lokal möglichst authentisch zu gestalten.

«Zusätzlich werden wir auf der St. Urbangasse wie im Burrisgraben einige Aussenplätze anbieten.» Ziel des «Barterre»-Inhabers ist es nicht primär, das Nachtleben in Solothurn anzukurbeln.

«Wir haben vom Mittwoch bis und mit Freitag jeweils ab 16.30 Uhr geöffnet, am Samstag bereits ab 9.30 Uhr. Am Freitag und Samstag ist bis 0.30 Uhr offen, sonst so bis 22 oder 23 Uhr.»

Eine gepflegte Bar-Atmosphäre für einen Drink am Feierabend oder am Märetsamstag, an den Freitagabenden jeweils angereichert mit einem Themen-Angebot von spanischen, italienischen oder nordafrikanischen Häppchen – das schwebt Jörg Baumgartner vor.

Übrigens, bei der Frage nach seinem Lieblingsdrink zögert er keine Sekunde: «Mint Julep».