Aare-Cup
En Garde! Im CIS kreuzte der Nachwuchs die Klingen

Der Traditionsanlass brach auch dieses Jahr seinen Teilnehmerrekord: 96 Nachwuchsfechter beteiligten sich am Freundschaftsturnier. Speziell: zum ersten Mal beim Aare-Cup waren Rollstuhlfechter dabei.

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Aare-Cup 2016
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Zum ersten Mal beim Aare-Cup dabei waren auch Rollstuhlfechter.
Solothurner Fechter

Aare-Cup 2016

zvg

An diesem Turnier steht der Spass an der Sache im Vordergrund: Kürzlich nämlich fanden sich Fechter aus vielen Teilen der Schweiz in die CIS-Halle in Solothurn zum 19. Degenfechtturnier, dem so genannten Aare-Cup, ein. Das Turnier wurde wie jedes Jahr vom Fechtklub Solothurn (FKS) organisiert und ist das grösste seiner Art in der Region. Er ist auf den Nachwuchs der Fechter ausgelegt und somit ein Freundschaftsturnier.

Dieses Jahr war der Aare-Cup in zweierlei Hinsichten ein spezielles Event: 96 Fechterinnen und Fechter aus 12 verschiedenen Vereinen wetteiferten in 5 Alterskategorien um einen der Pokale. Mit dieser grossen Anzahl konnte der Aare-Cup wieder einmal einen neuen Teilnehmerrekord vermerken: Vor zwei Jahren waren es 88 Teilnehmer. Mit dieser eindrucksvollen Anzahl von Gemeldeten ist die Kapazität des Turniers voll ausgeschöpft worden.

Gefüllte Zuschauerränge

Zusätzlich nahm dieses Jahr zum ersten Mal einer der wenigen Rollstuhlfechter der Schweiz am Turnier teil. Gegen ihn kreuzten andere aus seiner Alterskategorie unter gleichen Bedingungen (also auch in einem Rollstuhl sitzend) ihre Klingen.

Die Rangliste wurde dann natürlich aus Fairnessgründen separat zusammengestellt. Dank der vielen Anmeldungen waren auch die Tribünen gut mit Zuschauern gefüllt, die sich die durchaus spannenden Kämpfe ansehen konnten. Dazu konnten sie sich am Kuchenstand mit Nervennahrung versorgen.

Nachdem das letzte Final entschieden worden war, warteten alle gespannt auf die Rangverkündigung, welche von Martin Stocker, dem Präsidenten des FKS durchgeführt wurde. Dabei musste man, auch wenn es nicht auf das Treppchen gereicht hat, nicht traurig sein, denn es gab für jeden, der mitgefochten hat, mehrere (Trost-)Preise.

Die insgesamt 16 Solothurner Fechter schlugen sich mit unterschiedlichem Erfolg. Lediglich zwei Fechterinnen schafften es auf das Siegerpodest. Marie-Jo Brancato aus Oberdorf gewann in der Kategorie Minimes (Jahrgang 2002/2003), und Ekene Flury aus Rüttenen wurde bei den Beniamins (Jahrgang 2004/2005) Dritte.

Alles in allem beurteilen die Organisatoren den Aarecup 2016 als einen gelungenen Anlass, der voraussichtlich auch nächstes Jahr wieder stattfinden wird. (mgt)

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