Regiobank Solothurn

Einsatz und Ausdauer von Sportler- und Künstlertalenten wurde belohnt

Hintere Reihe (v.l.): Lisa Wirth, Raphael Bichsel, Anna Gubler, Rahel Studer (alle The Nightingales), Nicola Di Santo (Inlinehockey), Markus Noser (The Nightingales), Rhaban Straumann (Schauspieler), Peter Gubler (The Nightingales), Markus Boss (CEO Regiobank). Vordere Reihe (v. l): Doris Schweizer (Strassenrennfahrerin),Patrick Kappeler (Sommer Big Band), Emilie Stampfli (Springreiterin), Sonya Friedrich (Kunst), Dimitra Charamanda (Kunst), Nino Jacusso (Film), Philipp Gerber (Blues-Musiker), Oleg Kaufmann (Tanz). Es fehlt auf dem Bild: Sarah Zurflüh (Schwimmerin).Hansjörg SahlI

Hintere Reihe (v.l.): Lisa Wirth, Raphael Bichsel, Anna Gubler, Rahel Studer (alle The Nightingales), Nicola Di Santo (Inlinehockey), Markus Noser (The Nightingales), Rhaban Straumann (Schauspieler), Peter Gubler (The Nightingales), Markus Boss (CEO Regiobank). Vordere Reihe (v. l): Doris Schweizer (Strassenrennfahrerin),Patrick Kappeler (Sommer Big Band), Emilie Stampfli (Springreiterin), Sonya Friedrich (Kunst), Dimitra Charamanda (Kunst), Nino Jacusso (Film), Philipp Gerber (Blues-Musiker), Oleg Kaufmann (Tanz). Es fehlt auf dem Bild: Sarah Zurflüh (Schwimmerin).Hansjörg SahlI

An der 16. Preisverleihung des Kultur- und Sportfonds der Regiobank Solothurn wurden Sportler- und Künstlertalente aus der Region ausgezeichnet. 12 Anerkennungs- und Förderpreise von je 5000 Franken wurden vergeben.

Gleich zu Beginn der 16. Preisverleihung des Kultur- und Sportfonds der Regiobank Solothurn wurde unter Beweis gestellt, dass die Region Talent zu bieten hat. Blues-Musiker Philipp Gerber eröffnete den Anlass im Alten Spital mit mitreissenden Gitarrenklängen und Gesang.

Anschliessend begrüsste Markus Boss, CEO der Regiobank: «Wir sind heute zu Ehren der ausgezeichneten Sportler und Künstler hier und belohnen sie für ihren Einsatz, ihr Durchhaltevermögen und ihren Willen.» Als Bank läge es auf der Hand, die Talente mit Geld zu unterstützen. So wurden 12 Förder- und Anerkennungspreise von je 5000 Franken vergeben.

Die Ehrung und Preisübergabe führten die Kuratoriumsmitglieder durch. Als erstes würdigte Eva Gauch, die Betriebsleiterin des Alten Spitals, den zuvor aufgetretenen Philipp Gerber. Der 41-Jährige hat sich komplett dem Blues verschrieben und unter anderem die «bluesmonday at Kofmehl»-Konzerte initiiert. Mit seiner neuen Band dögz feiert er nächsten Samstag Plattentaufe in der Rothushalle. Gauch übergab ihm als «unermüdlicher Kämpfer für den Blues» einen Anerkennungspreis.

Famoser Unterhalter

Einen Höhepunkt stellte der Auftritt von Autor und Schauspieler Rhaban Straumann dar. Der Oltner («Ich habe gemerkt, dass viele Leute den Drang haben, etwas über Olten zu sagen – obwohl sie höchstens mal da umgestiegen sind») unterhielt mit witzigen Anekdoten und erntete viele Lacher. Straumann erhielt den Förderpreis für Theater und Schauspiel. Musiker Sven Ryf stellte die Summer Big Band vor und ehrte deren Organisator und Leiter Patrick Kappeler. Für seinen 20-jährigen Einsatz und Enthusiasmus bekam Kappeler einen Anerkennungspreis.

Im Bereich Sport durften Valentin Oetterli und Marco Felder vier Sportlerinnen und Sportler mit Förderpreisen auszeichnen, in die als junge Talente grosse Hoffnungen gesetzt werden. So der 21-jährige Nicola Di Santo, der im Inlinehockey als «grösstes Schweizer Talent» gilt und zudem beim EHC Olten an der Schwelle zur
1. Mannschaft steht. Die mit 17 Jahren jüngste Preisträgerin, Schwimmerin Sarah Zurflüh, ist zurzeit gerade «auf Medaillenjagd» und wurde deshalb von ihrer Mutter vertreten. Sie trainiert acht Mal pro Woche und konnte als ehrgeizige Schwimmerin bereits erste Erfolge feiern.

Springreiterin Emilie Stampfli, die bereits als Vierjährige ihr erstes Pony geschenkt bekam, wurde unterstützt, um wortwörtlich weiter auf der Erfolgswelle reiten zu können. Auch Profiradsportlerin Doris Schweizer kann den finanziellen Zustupf bestens gebrauchen: ihr Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

Kulturelle Bestleistungen

Weitere Förder- und Anerkennungspreise konnte Fränze Aerni an Kunstschaffende verleihen. Für ihr schöpferisches Wirken – ihre Installationen aus Holz, Glas, Stoff und Papier «erweitern den Blick und wecken Neugier» – wurde Sonya Friedrich geehrt. Der Autor und Regisseur Nino Jacusso beschäftigt sich in seinen Filmen mit ihm vertrauten Themen wie Integration und Fremdsein. Seine Werke beeindrucken mit «Authentizität und Direktheit». Auch Dimitra Charamanda zeigt in ihren Bildern Aspekte der heutigen Zeit, so thematisiert sie zum Beispiel die Folgen der Globalisierung. Ungewohnte Kunst führte Preisträger Oleg Kaufmann auf. Er versetze den Raum durch seine Bewegungen in eine andere Perspektive, beschrieb Fränze Aerni seine Tanzperformance.

Einen musikalischen Leckerbissen boten zum Schluss The Nightingales, das A-cappella-Ensemble aus Solothurn, mit einer ausdrucksstarken Darbietung. Mit witzigen Reimen versehen war ihre Eigenkomposition «i vergissen aus». Den Anerkennungspreis entgegenzunehmen, vergass die Gruppe jedoch glücklicherweise nicht.

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