Mit einem Monatsmittel von 10,2 Grad blieb er ein halbes Grad über dem langjährigen Durchschnitt, beim Regen erfüllte er gerade so das Soll. In Solothurn kamen 107,5 Liter pro Quadratmeter zusammen, im Wallierhof Riedholz mit 142.8 Litern eine wesentlich höhere Menge.

Die nassen Wochenenden

Konkret überwogen allerdings die schlechten Tage die guten im Monatsverlauf bei weitem. Nur an sieben von 30 Tagen dominierte die Sonne das Geschehen, und an nicht weniger als 17 Tagen fiel Niederschlag. Perfiderweise meist an den Wochenenden.

Noch recht passabel sollte sich das erste vom 2./3. April erweisen. Blieb es doch die ersten vier Tage des Monats mild und trocken aber ziemlich wolkig. Nach einer feuchten Phase war immerhin der Sonntag, 10. April einer der wenigen ganz schönen Tage, doch das Wochenende darauf schüttete es am Samstag und Sonntag wie aus Kübeln, nachdem schon am Freitag die Hafebar-Eröffnung begossen worden war.

Nochmals riss sich der April mit vier sonnigen und stetig milderen Tagen zusammen, ehe pünktlich auf das vierte Wochenende hin ein «kleiner Winter» nochmals vorbeischaute. Während Tagen zeigte sich der Weissenstein seinem Namen getreu überzuckert und die Temperaturen verharrten vom 24. bis 28. April durchwegs im einstelligen Bereich. Solothurn schrammte weitgehend an den Morgenfrösten vorbei, die an exponierteren Lagen der Region durchaus vorkamen. Erst in den letzten Apriltagen wurde es bei allerdings sehr kalten Nächten nochmals freundlicher und tagsüber milder.

Winter im April

Winterrückfälle gab es seit der Jahrtausendwende schon heftigere: So sah Solothurn 2003, 2005 und 2006 im April jeweils Schnee bis in die Stadt hinunter, 2005 fielen sogar erst am 17. April gleich 15 cm Neuschnee, der dann erst am 19. April wieder verschwunden war!

Nun baut sich auf Christi Himmelfahrt ein Hoch auf, das uns eine paar frühsommerliche Tage bescheren dürfte. Mit etwas Glück hält sich das Hoch bis übers Wochenende, dann wirds wieder wechselhaft, aber nicht allzu kühl.