Solothurn
Eine halbe Million für die Renovation der St.-Ursen-Kathedrale?

Die Römisch-katholische Kirchgemeinde Solothurn könnte nach der Gemeinderatssitzung vom nächsten Dienstag aufatmen: Die Zeichen stehen nämlich gut, dass der Rat einen städtischen Beitrag an die Totalsanierung der Kathedrale von 500000 Franken spreche

Merken
Drucken
Teilen
Baustelle in der St. Ursen Kathedrale (Archiv)

Baustelle in der St. Ursen Kathedrale (Archiv)

Zur Verfügung gestellt

Denn in der vorberatenden Gemeinderatskommission GRK erhob sich kein grundsätzlicher Widerstand gegen den Antrag von Stadtpräsident Kurt Fluri. Eher ging es um das «Wie» der Beitrag-Verbuchung und -Auszahlung. Hatte doch die Stadt schon jene 150000 Franken zugesagt, die nach den Richtlinien der Beitragsleistung an Altstadt- und Denkmalschutzobjekte ins Budget aufgenommen worden wären.

Nach einem Gespräch mit Kirchgemeindepräsident Karl Heeb beantragte Stadtpräsident Kurt Fluri dem Gemeinderat, die 150000 Franken freiwillig auf 500000 aufzustocken. Die GRK-Diskussion drehte sich nun darum, ob man die halbe Million gesamthaft zur Kircheneröffnung übergeben sollte. Es blieb aber beim Antrag an den Gemeinderat, die eine Hälfte von 250000 Franken als Nachtragskredit, die andere als Budget-Bestandteil 2013 zu sprechen.

Der gesamte Investitionsbedarf in der Kathedrale nach dem Brandanschlag 2011 beläuft sich auf 8,6 Mio. Franken, 3,5 Mio. davon sind Versicherungsleistungen. (ww)