Denn in der vorberatenden Gemeinderatskommission GRK erhob sich kein grundsätzlicher Widerstand gegen den Antrag von Stadtpräsident Kurt Fluri. Eher ging es um das «Wie» der Beitrag-Verbuchung und -Auszahlung. Hatte doch die Stadt schon jene 150000 Franken zugesagt, die nach den Richtlinien der Beitragsleistung an Altstadt- und Denkmalschutzobjekte ins Budget aufgenommen worden wären.

Nach einem Gespräch mit Kirchgemeindepräsident Karl Heeb beantragte Stadtpräsident Kurt Fluri dem Gemeinderat, die 150000 Franken freiwillig auf 500000 aufzustocken. Die GRK-Diskussion drehte sich nun darum, ob man die halbe Million gesamthaft zur Kircheneröffnung übergeben sollte. Es blieb aber beim Antrag an den Gemeinderat, die eine Hälfte von 250000 Franken als Nachtragskredit, die andere als Budget-Bestandteil 2013 zu sprechen.

Der gesamte Investitionsbedarf in der Kathedrale nach dem Brandanschlag 2011 beläuft sich auf 8,6 Mio. Franken, 3,5 Mio. davon sind Versicherungsleistungen. (ww)