Fasnacht
Eine grosse Umzugstribüne für die Vorstadt

Mit dem Hilari in einer Woche startet die Fasnacht 2017. Bereits trafen sich die Narren im neuen Alten Zeughaus zur Eröffnungssitzung. Dabei wurde bekannt, dass in der Vorstadt für die Umzüge eine grosse Tribüne aufgestellt wird.

Merken
Drucken
Teilen
Für den Fasnachtsumzug wird in diesem Jahr in der Vorstadt eine Tribüne aufgestellt.

Für den Fasnachtsumzug wird in diesem Jahr in der Vorstadt eine Tribüne aufgestellt.

Oliver Menge

Ober-Ober Markus Wälti begrüsste die rund 40 Närrinnen und Narren und die Vorstandsmitglieder der Vereinigten Fasnachtsgesellschaft UNO mit: «Die Fasnacht 2017 ist auf Kurs.» Das Budget stimme, die Plaketten seien gepresst und die Gruppen würden intensiv arbeiten – da könne nichts mehr schieflaufen.

Die Umzüge sowohl am 26. als auch am 28. Februar würden wie gewohnt stattfinden, so Wälti. Für den Ober-Ober werden dies im Übrigen die letzten beiden Umzüge sein. Nach drei Jahren wird er sein Amt abgeben.

Tribüne mit 500 Plätzen

Eine gewichtige Neuerung kommt heuer aus der Vorstadt: Unter der Führung der Vorstadtzunft wird auf dem Dornacherplatz eine grosse Tribüne aufgestellt. Geplant sind rund 500 Sitzplätze. Die Tribüne wird während der beiden Umzüge zugänglich sein. «Wir wollen dem Publikum etwas bieten», sagte dazu Stefan Flückiger, Ober der Vorstadtzunft.

Darum werde mit Honolulu-Altehrenober Fritz Rickli ein erfahrener Speaker die beiden Umzüge kommentieren. Ob die Tribüne kostenpflichtig ist, ist noch nicht bekannt. Sicher aber müssen die Zuschauer die obligate Fasnachtsplakette kaufen.

Freitags Guggen-Konzerte

Ansonsten wird das Programm wie gewohnt durchgeführt. Der Nachwuchsumzug findet am 23. Februar statt – hierzu können sich interessierte Gruppen über die UNO-Website noch bis zum 31. Januar anmelden.

Auch der Fasnachtsfreitag mit zahlreichen Guggen-Auftritten und einem Konzert auf dem Märetplatz wird erneut durchgeführt. Zudem gilt die neue Freinachtregelung: Am Schmutzigen Donnerstag, am Freitag-, Samstag-, Sonntag- und Dienstagabend während der Fasnacht gibt es keine Polizeistunde, am Montag ist sie um
3 Uhr.

«Öuferli» schon ausverkauft

Anschliessend stellte Plaketennarr Toni Armbrust den Anwesenden die neue Fasnachtsplakette vor. Schön sei sie geworden, schwärmte er. Die Plakette gibt sich dynamisch, was zum Motto «chunsch ou» passt. Darauf zu sehen sind zwei Narren, die auf dem Trottinett vorwärtsstürmen. Leider ist auch in diesem Jahr die kleine Fasnachtsplakette, das «Öuferli», schon wieder ausverkauft. Gemäss Armbrust gebe es aber eine Warteliste.

Keine Gewinnausschüttung

Säckelmeisterin Corinne Guldimann bestätigte, dass es in diesem Jahr für die Gruppen keine Gewinnausschüttung geben wird. Dies, weil die Umzüge im letzten Februar aufgrund des stürmischen Wetters schlecht besucht waren. Die UNO muss nun zuerst ihre Reserven wieder füllen.

Nachdem aus dem Publikum keine weiteren Fragen zur kommenden Fasnacht eingegangen waren, bedankte sich der Ober-Ober bei den verschiedenen Institutionen, insbesondere bei der Stadtpolizei, die immer sehr zuvorkommend und flexibel die Fasnacht unterstütze.

Aber auch bei der Einwohnergemeinde, dm BSU, dem Werkhof, den Samaritern, der römisch-katholischen Kirchgemeinde und der Motorfahrzeugkontrolle, ohne deren Mithilfe die Solothurner Fasnacht nicht durchgeführt werden könnte.(fm/uno)