«Wir sind sehr zufrieden», blickt OK-Präsident Urs Unterlerchner auf zehn Messetage zurück, die vor allem von den 255 Ausstellern positiv bewertet worden sind. «In unserer schriftlichen Umfrage zeigten sich 94 Prozent mit der HESO zufrieden bis sehr zufrieden, 80 Prozent blicken auf ein gleich gutes oder besseres Ergebnis als 2013 zurück.»

Die Organisation und damit die Geschäftsleitung habe sogar zu 98 Prozent sehr gute Feedbacks erhalten. «Wir versuchen mit den Ausstellern stets engen Kontakt zu halten und auf ihre Bedürfnisse einzugehen», betont Unterlerchner.

Für ihn stimmt das HESO-Rezept angesichts anderer Messen in der Schweiz, die eher serbeln. Die Fokussierung auf eine regionale Messe mit Gratiseintritt habe sich bewährt. «Andere Messen, die nur auf das Gewerbe setzen, haben kaum junges Publikum. Mit Sportangeboten wie diesmal erstmals einem Stand des FC Basel holen wir dieses Segment, das für uns die Zukunft sein wird, an die HESO.»

Das Profil schärfen

Das neu formierte OK hat aber auch die Infrastruktur unter die Lupe genommen und versucht mit kostendämmenden Massnahmen, die Konditionen für die Aussteller zu verbessern. «So sind die Stromanschlüsse gegenüber früher günstiger geworden.» Das Halten der Quadratmeterpreise ist für Urs Unterlerchner ebenfalls ein entscheidendes Kriterium für die HESO-Zukunft. «Wir haben die Preise über die ganze Schweiz verglichen und gehören immer noch zu den günstigsten.

Bewährt habe sich der Wettbewerb um den schönsten Stand – das Qualitätsbewusstsein sei bei den Ausstellern deutlich gestiegen. Gefreut hat Unterlerchner auch, dass der erste HESO-Frauenanlass zustande gekommen war: «100 Frauen fanden so den Weg an die Herbstmesse.»

Die Sonderschau «No Handicap» zum 50-jährigen Bestehen der Vebo sei sehr gut besucht worden, «dies war sicher auch eine Anerkennung der hervorragenden Arbeit, welche diese Institution leistet», ist der OK-Präsident überzeugt.

Die kleinen Schatten

Das Rahmenprogramm lebte vor allem von den Söilirennen. «Durchaus denkbar, dass sie auch nächstes Jahr zum Programm gehören», so Unterlerchner. Günstig sei der Event zwar nicht, aber dank der Sponsoren «bezahlbar». Das Nachtleben im Schanzengraben «war eines der ruhigsten der letzten Jahre», schliesst sich der OK-Präsident der Beurteilung von Stapo-Kommandant Peter Fedeli an.

Der Zwischenfall neben dem Messe-Areal in der zweiten HESO-Nacht war die Ausnahme – der Täter, der dem 19-jährigen Opfer einen Oberschenkelbruch zugefügt hatte, sei übrigens gestellt worden. Über die Bücher gehe man beim Parkplatz nördlich der Altstadt, der wegen Regen zeitweise ausgefallen war. «Wir müssen den Untergrund verbessern», meint Unterlerchner. Ein Shuttle-Dienst sei aber wegen der hohen Kosten unmöglich.