Raiffeisenbank Solothurn
Eine Bank baut im Herzen der Stadt ihre Zukunft

Grosser Tag für die Raiffeisenbank Solothurn: Mit dem offiziellen Spatenstich wurde auch symbolisch der Beginn für den 13,5-Mio.-Totalumbau des Wagner-Teuscher-Hauses am Kronenplatz vorgenommen.

Wolfgang Wagmann
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Augenfällig ist die riesige Werbetafel am Kronenplatz mit Bankleiter Burgener und den Auszubildenden auf einem Stahlträger sitzend – anzusehen wohl bis Ende 2012. Augenfällig ist die riesige Werbetafel am Kronenplatz mit Bankleiter Burgener und den Auszubildenden auf einem Stahlträger sitzend – anzusehen wohl bis Ende 2012.

Augenfällig ist die riesige Werbetafel am Kronenplatz mit Bankleiter Burgener und den Auszubildenden auf einem Stahlträger sitzend – anzusehen wohl bis Ende 2012. Augenfällig ist die riesige Werbetafel am Kronenplatz mit Bankleiter Burgener und den Auszubildenden auf einem Stahlträger sitzend – anzusehen wohl bis Ende 2012.

Solothurner Zeitung

Der Kauf der Liegenschaft 2003 sei «ein sehr weitsichtiger Entscheid der damaligen Geschäftsleitung» gewesen, betonte Bank-Verwaltungsratspräsident Matthias Miescher. «Wir sind sehr froh, unseren neuen Geschäftssitz an diesem Standort realisieren zu können», meinte er weiter.

Denn nach dem Umbau verfüge man über sehr gute Arbeitsbedingungen und die kundenfreundliche Infrastruktur für die geplante Beraterbank. «Ende 2012, Anfang 2013 wird die Eröffnung sein, kündigte Miescher an.

«Platzen aus allen Nähten»

Richard Burgener, Vorsitzender der Bankleitung, beantwortete vor den geladenen Gästen im Palais Besenval vor allem die Frage, warum Raiffeisen Solothurn eine neue Bank brauche. «Wir platzen aus allen Nähten. Zwei Drittel unserer 40 Angestellten arbeiten am bisherigen Geschäftssitz am Kronenstutz, ein Drittel am Rosenweg.» Im neuen Banksitz wolle man mehr Beratungskapazitäten schaffen und eine klare Trennung zwischen der Front und dem Back-Office erreichen.

Konkret würden im Erdgeschoss sämtliche 24-Stunden-Dienstleistungen in der Kundenzone angeboten, im ersten Obergeschoss finde die Finanzberatung statt, im Zweiten sei die Direktion angesiedelt, ergänzt durch Sitzungszimmer und einen Aufenthaltsraum.

«Das dritte Obergeschoss ist den Services vorbehalten, die übrigen Flächen nehmen Gewerberäumlichkeiten und Wohnungen ein» so Burgener. «Aktivere Kundenbearbeitung, eine Effizienzsteigerung bei den Prozessen» und ganz generell eine «offene und angenehme Atmosphäre», skizzierte der Bankleiter als weitere Vorteile des neuen Standorts. Im weiteren werde man die Anwohner ständig über die Bauarbeiten auf dem Laufenden halten, warb Burgener um Verständnis bei der Nachbarschaft.

Neubau ab September

Architekt Edi Felber (Felber Architekten AG) zeigte mit eindrücklichen Fotos das Innere des bereits weitgehend ausgehöhlten Hauses – entsorgt würden 1800 Kubikmeter Abbruchmaterial, eingebaut dagegen 120 Tonnen Stahl.

«Drei Geschosse sind schon zurückgebaut, der eigentliche Neubau beginnt im September», meinte Felber zur Komplexität des Vorhabens, eine Altstadtliegenschaft mit den Bankbedürfnissen in Einklang zu bringen. Und warnte: «Es wird noch einige Schwierigkeiten geben.»