Tatsächlich gingen die Heizgradtage gegenüber 2017 wegen des warmen Winters um 13 Prozent zurück und damit auch der Erdgasabsatz: Dieser fiel im Vergleich zum Jahr 2017 von 1027,5 GWh um 18,5 Prozent auf 837,4 GWh. Der Rückgang wird auch durch die Standortschliessung des Gasgrosskunden Papierfabrik Utzenstorf verstärkt.


Im Stromgeschäft verzeichnet die Regio Energie Solothurn einen leichten Rückgang von 2,6 Prozent auf 96,8 GWh. Demgegenüber konnte der Absatz im Fernwärmegeschäft um 3,2 Prozent gesteigert werden, was vorwiegend auf neu angeschlossene Liegenschaften zurückzuführen sei, so Strässle. Darüber hinaus zeigt sich der RES-Direktor zufrieden über die Umsatzentwicklung im Dienstleistungsgeschäft.


Viele Investitionen blockiert


Investitionen konnten im vergangenen Jahr nicht im gewünschten und geplanten Mass getätigt werden, heisst es im Geschäftsbericht weiter. Durch Einsprachen und Rechtsverfahren wurden mehrere Bauvorhaben blockiert, beispielsweise der Bau des Königshof-Reservoirs oder im Falle mehrere Realisierungsschritte des Fernwärmenetzes. Wegen Verzögerungen hingegen konnten die Werkleistungsarbeiten im Bauprojekt des Emmenkanal-Auslaufs nicht realisiert werden.
Die Erfolgsrechnung der Regio Energie weist ein Jahresergebnis von 5,83 Mio. Franken aus, was einem Zuwachs von 7 Prozent entspricht. Aktuell bedient die Energieversorgerin im Einzugsgebiet rund 20 000 Kunden mit Wasser, Strom, Gas und Wärme. Die RES beschäftigte 2018 147 Mitarbeitende. (szr/res)