Nun, das Solothurner Theaterpublikum vertrieb sich die Wartezeit aufs umgebaute Stadttheater prächtig: Im Sommer verlustierte man sich mit «Don Camillo e Peppone» im Kapuzinerkloster, vorher und nachher in der Reithalle mit gewohnt qualitativ hochstehenden Produktionen. Ab und zu wurde auch noch geschnödet über die Anordnung von Café und Garderoben, Behindertenplätzen oder die Platzierung der Regiekabine und ihre Ausmasse.

Doch Ende November war alle Kritik verstummt: Der 17-monatige Berg von einer Baustelle hatte keineswegs eine graue Maus geboren, sondern eine prächtige Diva hervorgebracht. Die hohen Kosten von 20 Mio. Franken wurden nicht überschritten, der Termin gehalten, und entsprechend gross war die Freude bei den Verantwortlichen wie Stadtpräsident Kurt Fluri oder der Leiterin des Stadtbauamts, Andrea Lenggenhager, als sie am 28. November, dem Theater Orchester Biel Solothurn TOBS, angeführt von ihrem Intendanten Dieter Kaegi das Schmuckstück übergeben durften.

Mit dem Umbau erhielten das Ensemble, aber auch alle Mitarbeitenden des Theaters eine moderne, zeitgemässe Infrastruktur im paradoxerweise jetzt «ältesten Barocktheater der Schweiz». Dies, weil die erst 2012 entdeckten und danach fachkundig restaurierten Brüstungsmalereien von Felix Josef Wirz älter sind als alle vergleichbaren Theaterausstattungen anderswo.

2014 sah zwar das Ende der anspruchsvollen Umbauarbeiten, doch die Inbetriebnahme wird dem nächsten Jahr vorbehalten sein. Am 30. Januar ist die Premiere von «King Arthur».

Das geschah 2014 auch noch:

Im Juni gabs in der Stadt Solothurn nur eines: Public Viewing. Ob in der Reithalle, wie hier auf dem Dornacherplatz oder hinter dem CIS-Sportcenter – König Fussball regierte dank den drei Angeboten in der Stadt Solothurn uneingeschränkt. Besonders gejubelt wurde bei Schweizer Siegen wie in dieser Szene, als die Schweiz zur Eröffnung ihres WM-Programms Ecuador besiegte.

Fussballfieber

Im Juni gabs in der Stadt Solothurn nur eines: Public Viewing. Ob in der Reithalle, wie hier auf dem Dornacherplatz oder hinter dem CIS-Sportcenter – König Fussball regierte dank den drei Angeboten in der Stadt Solothurn uneingeschränkt. Besonders gejubelt wurde bei Schweizer Siegen wie in dieser Szene, als die Schweiz zur Eröffnung ihres WM-Programms Ecuador besiegte.

Schon am 14. Januar beschloss der Gemeinderat Tempo 30 für die Vorstadt, «garniert» mit der Begegnungszone in der Hauptbahnhofstrasse, die dann in der zweiten Jahreshälfte auch gebaut wurde. Ebenfalls wurde der ganze Bereich zwischen Rissmarktplatz und der Einmündung der Niklaus-Konrad-Strasse in der Vorstadt umgestaltet und vor allem das nördliche Trottoir verbreitert. Nördlich der Aare versteifte sich der Widerstand jedoch rund um die St. Niklausstrasse gegen Tempo 30 auf dieser Sammelachse. Zwar hatte der Gemeinderat dies noch Ende 2013 beschlossen, doch stellte die FDP ein Rückkommen, da entgegen den ursprünglichen Aussagen offenbar doch «Berlinerkissen» ein busfreundliches Verkehrsregime ermöglichen sollten. Nach den Sommerferien wies eine Ratsmehrheit den FDP-Vorstoss zurück, doch die rasche Einführung von Tempo 30 auf der St. Niklausstrasse wurde vorerst verhindert. Mehr als zwei Dutzend Einsprachen von Anwohnern und dem TCS Sektion Solothurn sorgten dafür. (ww)

Verkehrsregime blieb ein Diskussionspunkt: Tempo 30 vorläufig gestoppt

Schon am 14. Januar beschloss der Gemeinderat Tempo 30 für die Vorstadt, «garniert» mit der Begegnungszone in der Hauptbahnhofstrasse, die dann in der zweiten Jahreshälfte auch gebaut wurde. Ebenfalls wurde der ganze Bereich zwischen Rissmarktplatz und der Einmündung der Niklaus-Konrad-Strasse in der Vorstadt umgestaltet und vor allem das nördliche Trottoir verbreitert. Nördlich der Aare versteifte sich der Widerstand jedoch rund um die St. Niklausstrasse gegen Tempo 30 auf dieser Sammelachse. Zwar hatte der Gemeinderat dies noch Ende 2013 beschlossen, doch stellte die FDP ein Rückkommen, da entgegen den ursprünglichen Aussagen offenbar doch «Berlinerkissen» ein busfreundliches Verkehrsregime ermöglichen sollten. Nach den Sommerferien wies eine Ratsmehrheit den FDP-Vorstoss zurück, doch die rasche Einführung von Tempo 30 auf der St. Niklausstrasse wurde vorerst verhindert. Mehr als zwei Dutzend Einsprachen von Anwohnern und dem TCS Sektion Solothurn sorgten dafür. (ww)

Im März verliess nicht nur Forstmeister Ruedi Iseli die Bürgergemeinde Solothurn, sondern auch die 2009 gewählte Einsiedlerin Verena Dubacher. An ihre Stelle wurde mit viel Medienecho im Juni die Berner Schwester Benedikta gewählt. Kurz nach Amtsantritt im Juli wurde sie jedoch bedroht und übernachtete bis in den Herbst nicht mehr in der inzwischen gesicherten Klause.

Neue Einsiedlerin

Im März verliess nicht nur Forstmeister Ruedi Iseli die Bürgergemeinde Solothurn, sondern auch die 2009 gewählte Einsiedlerin Verena Dubacher. An ihre Stelle wurde mit viel Medienecho im Juni die Berner Schwester Benedikta gewählt. Kurz nach Amtsantritt im Juli wurde sie jedoch bedroht und übernachtete bis in den Herbst nicht mehr in der inzwischen gesicherten Klause.