Wobei mit Come Come keine englischsprachige Aufforderung gemeint ist, sondern eben eine spanische: «Come Come» heisst so viel wie «Essen Essen». Gilb will mit seinem Gastro-Vorhaben das Fernweh der Touristen und das Heimweh der hier wohnenden Spanier nach der iberischen Insel lindern. Wenn er sich nach künftiger Kundschaft umsieht, könnte ihm allenfalls auch der Standort der «Asociacion Padres y Familia», dem spanischen Familienverein im Alten Spital gegenüber, gelegen kommen. Auch will Gilb jenseits der Fast-Food-Kultur «Essen wieder als etwas Familiäres vermitteln.» Weiter sollen Gäste ihre Ideen und Erinnerungen an Spanien selbst einbringen können.

Erinnerungen waren es auch, die überhaupt zur Idee eines spanischen Lokals in Solothurn geführt haben: In Spanien sei Gilb auf die Passion seiner jetzigen Freundin aufmerksam geworden, die im Gastrobereich tätig war. «Ihr kulinarischer Einfallsreichtum hat mich fasziniert.» Und was zunächst Bestandteil der Beziehung war, möchten beide nun in Solothurn auch aus ökonomischer Hinsicht ausloten.

Variantenreich mannigfaltig

«Wir sind stark auf die Tapas-Kultur ausgerichtet», fügt der junge Wirt aus St. Gallen hinzu. Tapas – das sind Häppchen für zwischendurch, die aus mannigfaltigen Zutaten gefertigt wurden und variantenreich daherkommen. Daneben sind Tagesmenüs oder Take-away-Produkte im Angebot von «Tapas Come Come». Für die Freitagabende sei weitere ein Flamencogitarrist in der Nähe, was auch ein gelegentliches musikalisches Stelldichein bedeuten könnte.(ak)