An den ersten Solothurner Musiktagen erhalten bis anhin wenig bekannte Musikschaffende und Bands die Chance, ihr Können zu präsentieren. In zahlreichen Lokalen in Solothurn wird in knapp 30 Kurzauftritten von 45 bis 60 Minuten auf kleinen Bühnen gute Musik geboten. «Stilistisch setzen wir keine Grenzen», sagt Michael Hofer, Präsident des Vereins Solothurner Musiktage. «Wir wünschen uns, dass Liebhaber unterschiedlichster Genres auf ihre Kosten kommen. Durch das breit abgestützte Programm erhoffen wir uns, dass man nicht nur neue Bands, sondern vielleicht auch neue Stilrichtungen für sich entdecken kann.» Schon jetzt ist klar, die Idee kommt gut an. «Wir haben sehr viele Bewerbungen von Bands erhalten», freut sich Hofer. «Rund 20 haben wir ausgewählt.»

Das Programm kann sich sehen lassen: Musiker aus drei Sprachregionen und verschiedenste Genres sind vertreten. Darunter Rock & Pop, mit der Freiburger Band Director, Jazz, Funk, mit den Solothurnern The Next Movement, Chanson, mit der Tessiner Band The Black Heidis, Singer-/Songwriter und weitere Stilrichtungen. Die Veranstalter haben die ersten Musiktage so organisiert, dass die Konzerte nachmittags und abends an insgesamt acht offen zugänglichen Veranstaltungsorten stattfinden. Diese sind die Cafébar Barock, Gassbar, Hafebar, Red John, Solheure, T-Room/T-Club sowie die Rothus Halle.

Supporter-Tickets

Alle Konzerte sind kostenlos. Doch kann ein sogenanntes Supporter-Ticket gekauft werden. Dies als Beitrag an die Unkosten wie die Gagen der Künstler oder Miete der Technik. In den nächsten Jahren sollen weitere Veranstaltungsorte dazukommen und das Programm tagsüber mit Workshops, Podiumsdiskussionen und Vorträgen ergänzt werden. Musiker, Veranstalter, Verlage und Labels sowie Musikinteressierte sollen dort Infos, Wissen und Kontakte austauschen können. So sollen die Solothurner Musiktage längerfristig zu einem jährlichen Treffpunkt der Schweizer Musikschaffenden und -interessierten ausgebaut werden. (mgt)

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