Der neue Heimleiter Pascal Vonaesch stammt aus dem Luzernischen, wo er Schulen und Ausbildung durchlaufen hat. Zuerst machte er sein Hobby zum Beruf und lernte Koch, anschliessend erwarb er das eidg. Diplom als Hotelier-Restaurateur. Im In- und Ausland arbeitete er in den unterschiedlichsten Teilgebieten der Gastronomie und bildete sich stetig weiter. Zuletzt war er als Food und Beverage Manager in einem Hotel tätig. Vonaesch bezeichnete sich vor dem Bürgerrat als kommunikativen Typ mit hoher Sozialkompetenz, der gerne Mitarbeitende führt. Beeindruckt habe ihn der Slogan des Alters- und Pflegeheims der Bürgergemeinde: «Daheim im Heim.» Er will nebenberuflich das Fachdiplom als Heimleiter erlangen, um die noch fehlende Pflegekompetenz auszugleichen. Der Bürgerrat wählte ihn mit zehn Stimmen bei einer Enthaltung zum neuen Heimleiter mit Amtsantritt am 1. April 2013.

Einheitliche Dienstordnung

Die Bereiche Forst, Heim und Verwaltung hatten bisher je ihre eigene, historisch gewachsene Dienst- und Gehaltsordnung (DGO). Nach intensiven Arbeiten wurde nun eine einheitliche DGO in vierter Lesung zu Handen der Bürgergemeindeversammlung verabschiedet. Es war nicht einfach, sehr unterschiedliche Aufgaben und Funktionen von Mitarbeitenden so darzustellen, dass eine wirkliche Vergleichbarkeit möglich wurde. Besoldungen und Sitzungsgelder werden in Anhängen festgehalten, was Änderungen vereinfacht.

Nur noch Bürgergemeindepräsident bzw. -vizepräsident (-präsidentin oder -vizepräsidentin) gelten als Beame und werden an der Urne gewählt, für sie gilt weiterhin Wohnsitzpflicht. Demzufolge werden die ehemaligen Chefbeamten als Bereichsleiter bezeichnet; zu ihnen gehört neu auch der Heimleiter.

Die Taxordnung 2013 für das Alters- und Pflegheim wurde vom Bürgerrat ebenso in Kraft gesetzt wie die Taxtabelle 2013, für welche allerdings noch die Genehmigung durch den Kanton aussteht. Bei der Taxordnung seien kleine Anpassungen vorgenommen worden, berichtete Heimkommissionspräsident Rolf Grau; diese seien auf das neue Erwachsenenschutzgesetz und redaktionelle Änderungen zurückzuführen. Ferner stimmte der Bürgerrat einem Pacht- und Dienstleistungsvertrag mit Stefan Schnell und Claudia Schümperli, welche die zwischen Wald und Kantonsstrasse liegende Wiese an der Oberen Steingrubenstrasse 74 pachten wollen, im Grundsatz zu. Der Vertrag geht mit einigen kleineren Änderungen an die Gesuchstellenden zurück.