Solothurn
Ein ehemaliger Kindergarten wird zur Asylunterkunft

Die Stadt Solothurn wird einen ehemaligen Kindergarten als Unterkunft für bis zu zwölf Asylsuchende einrichten. Die Liegenschaft gehört der Stadt, die nach eigenen Angaben bislang gute Erfahrungen mit ähnlichen Kollektivunterkünften machte.

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Die Untere Steingrubenstrasse 27 wird zu einer Asylunterkunft.

Die Untere Steingrubenstrasse 27 wird zu einer Asylunterkunft.

Andreas Kaufmann

Der ehemalige Kindergartenraum in der Liegenschaft an der Unteren Steingrubenstrasse 27 wurde bis Ende 2016 von Schwester Sara Martina genutzt. Gemäss Schulenplanung wird der Raum nicht mehr benötigt, wie die Stadtkanzlei am Mittwoch mitteilt.

Schwester Sara Martina vor ihrer Spielzeugwerkstätte an der Unteren Steingrubenstrasse. (Archiv)

Schwester Sara Martina vor ihrer Spielzeugwerkstätte an der Unteren Steingrubenstrasse. (Archiv)

Nun soll darin eine Kollektivunterkunft für Asylsuchende entstehen. Das Stadtbauamt geht davon aus, dass acht und im Falle einer Notlage zwölf Asylsuchende untergebracht werden können.

Ideal sei die Lage der Unterkunft auch, weil die Sozialen Dienste bereits die Wohnungen im nördlich gelegenen, ebenfalls stadteigenen Zweifamilienhaus für die Unterbringung von schutzbedürftigen Flüchtlingsfamilien nutzten, heisst es in der Medienmitteilung.

Die Stadt sammelt nach eigenen Angaben seit fünf Jahren mit Kollektivunterkünften für Asylsuchende gute Erfahrungen. In Einrichtungen bis 20 Personen würden jeweils Menschen aus dem gleichen Herkunftsland untergebracht. Die Stadt Solothurn verfügt über fünf Kollektivunterkünfte sowie über 14 Wohnungen.

Die Unterkünfte St. Marien und Fegetzallee werden von Dritten gemietet. Die Unterkünfte Gibelin, Dornacherstrasse und Steinbrugg gelten als Zwischennutzung. Die Unterkunft Steinbrugg ist spätestens im Januar 2018 zu verlassen und betreffend die Unterkunft Gibelin ist die Unterbringungsdauer auch befristet bis zum Baubeginn im Weitblick. (sda/ldu)

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