Graue Panther

Ein Dreierteam an der Spitze der Grauen-Panther-Familie

Der neue Vorstand (v.l.): Ruth Bur, Lilly Affolter, Hanni Wetterwald, Irène Privé, Silvia Wälchli, Hans Christen (alt Präsident), Peter Sollberger, Anna Stadelmann, Doris Schumacher (abwesend: Hans Rüd)...

Der neue Vorstand (v.l.): Ruth Bur, Lilly Affolter, Hanni Wetterwald, Irène Privé, Silvia Wälchli, Hans Christen (alt Präsident), Peter Sollberger, Anna Stadelmann, Doris Schumacher (abwesend: Hans Rüd)...

Die neue Vorstandszusammensetzung der Grauen Panther wurde präsentiert, der abtretende Präsident Hans Christen verdankt. Nun folgt an der Spitze der Grauen-Panther-Familie interimistisch ein Dreierteam.

Die Leitgedanken der Grauen Panther lauten: «Würde, Lebensqualität und Autonomie der älteren Menschen wahren und ihre Integration in der heutigen Gesellschaft fördern». Dies geschah seit 20 Jahren unter dem Präsidium von Hans Christen gemeinsam mit seinen Vorstandsmitgliedern. Mit seinem Rücktritt hat sich der Vorstand neu gebildet. Auf den Solothurner, der als Taktgeber im Verständnis fürs Alter wirkte, folgt an der Spitze der Grauen-Panther-Familie interimistisch ein Dreierteam aus Vizepräsident Hans Rüd (krankheitshalber abwesend) sowie Irène Privé und Peter Sollberger im Co-Präsidium.

Aktiv am öffentlichen Leben dabei

Zum letzten Mal blickte Christen an seiner 20. Generalversammlung auf ein Vereinsjahr zurück, das mit seinen 22 öffentlichen Anlässen zu unterschiedlichsten Themen, mit kulturellen und geselligen Angeboten erneut bewies, wie lebendig die Teilhabe der älteren Generation an Gesellschaft und Politik gelingen kann. Beispiele dazu sind der durch die Grauen Panther letztjährig bei der Regierung eingereichte Volksauftrag zur Pflegefinanzierung und der unterstützte Vorstoss der Oltner Partnerorganisation «Spitex für alle».

Besonders aktiv wahrgenommen wird im Verein die Freiwilligenarbeit. So sind Mitglieder der Grauen Panther in der Seniorenhilfe in der Schule, im Mahlzeiten- und Besuchsdienst und in der Bibliothek im Einsatz und pflegen darüber hinaus ein grosses Beziehungsnetz zu verwandten Organisationen. Spielen, Wandern, Reisen und Sprachkonversationsgruppen zählen ebenso zum Vereinszweck.

Ein Dankeschön an viele

Vorstandsmitglied Anna Stadelmann würdigte die wertvolle Arbeit der zurücktretenden Vorstandsmitglieder, «die dazu beigetragen haben, dass unser Vereinsleben so gut geklappt hat». Neben Gründungspräsident Hans Christen, dem sie für das grosse Engagement und den persönlichen Einsatz auf allen Feldern der Vereinstätigkeit dankte, verabschiedete sie Vreni Nydegger, die seit der Gründung 17 Jahre lang die Kasse führte und «sich stets liebevoll um alles kümmerte.»

Seit sieben Jahren amtete Paul Naef im Vorstand, half bei der Organisation von Anlässen und baute Informatik und Internetauftritt auf. Rosina Berberat führte seit 2006 das Sekretariat und war für Einladungen und Programm zuständig. Im Kreise der rund 90 Beteiligten der Generalversammlung antwortete Hans Christen für alle Zurücktretenden: «Dank guter Zusammenarbeit konnten wir viel wagen.

Offenbar ist es Panther-Art, lange Zeit an der wichtigen Aufgabe mitzuwirken, in unserer Gesellschaft Resonanz für das Alter zu wecken.» Er hätte, so fügte er an, in seinem Leben viel verpasst, wenn er die Grauen Panther Solothurn nicht gegründet und über 20 Jahre an den jährlich rund 20 Veranstaltungen mit interessanten Referenten begleitet hätte.

Vorfreude auf die Weiterarbeit

Neubesetzungen und eine Rochade gab es auch bei den acht Vorstandschargen. Gewählt wurden Lilly Affolter (Aktuariat, neu); Silvia Wälchli (Kasse und Informatik, neu); Doris Schumacher (Organisation und Einsitz in der Dachorganisation Vasos, neu), Anna Stadelmann (Vertretungen in Seniorenrat, diversen Fachkommissionen usw., bisher), Ruth Bur (Vertretung von Pro Senectute mit beratender Stimme, neu), Hanni Wetterwald (Sekretariat, neu).

In ihrer bisherigen Vorstandsfunktion als Finanzverantwortliche stellte Hanni Wetterwald zuvor Jahresrechnung und Budget – beide leicht defizitär – vor. «Wir nagen aber noch nicht am Hungertuch», meinte sie locker. Deshalb bleibt der Jahresbeitrag für die 350 Mitglieder bei 20 Franken. Alle Gewählten betonten ihre Freude an der Weiterarbeit.

Bevor alt Nationalrätin Fankhauser, die zugleich auch als Vizepräsidentin in der Dachorganisation aller Schweizer Altersorganisationen (Vasos) amtet, im zweiten Teil der Veranstaltung im Volkshaus über Herkunft und Geschichte der Grauen Panther berichtete, überbrachte der zehnjährige Nino Rutishauser ein kleines musikalisches Intermezzo auf dem E-Piano.

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