Am Dienstagabend kam es in der Solothurner Bahnhofspassage zu einer Schiesserei. Der mutmassliche Täter, ein 46-Jähriger Geschäftsmann, schoss nach einer Auseinandersetzung auf einen 29-Jährigen. Opfer und Täter, beide aus Sri Lanka, kannten sich. 

N. ein Augenzeuge, der anonym bleibem möchte, beschrieb gegenüber Tele M1 was passierte: «Die Tat war nicht geplant. Niemand hätte gedacht, dass das hier plötzlich passiert. Die beiden kennen sich gut.»

«Ich hatte Todesangst»

N. erlebte die Auseinandersetzung hautnah. Er sah wie der 29-Jährige nach dem Schuss schwer verletzt zu Boden sank und eine Menge Blut verlor. Nach dem Schuss habe er im Laden gewartet.

Wie N. gegenüber Tele M1 berichtet, sei der Täter dann plötzlich in den Laden gekommen. «Er brach die Glastüre auf und kam mit der Waffe auf mich zu. Er probierte auf mich zu schiessen. Ich konnte ihn überwältigen und warf die Waffe fort, daraufhin ging er weg.»

Über die Gründe der Auseinandersetzung wird spekuliert. Laut Bekannten von Täter und Opfer könnte es um ein Geschäft gehen.

Obwohl die Polizei am Dienstagabend intensiv nach dem Täter fahndete, blieb er bis am Mitwochmorgen verschwunden. Er stellte sich dann jedoch der Polizei. Diese führt nun die entsprechenden Ermittlungen durch.

Wie die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag mitteilt, erlag der 29-Jährige am Mittwochabend im Spital seinen Verletzungen.(coh)