Stadt Solothurn
Eigenheim-Messe legt den Fokus auf Modernisierung und Energieeffizienz

Die Fachmesse rund ums Bauen der eigenen vier Wände kehrt von Donnerstag bis Sonntag wieder in die CIS-Halle ein. Einen Schwerpunkt legt die Messe auf Massnahmen um Energie zu sparen und das Eigenheim zu modernisieren.

Andreas Kaufmann
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Auch das optische Erscheinungsbild – Logo, Messezeitung, Prospekte sowie der Zugang über Neue Medien und die Homepage – wurde von Veranstalter Benno Krämer vereinheitlicht.

Auch das optische Erscheinungsbild – Logo, Messezeitung, Prospekte sowie der Zugang über Neue Medien und die Homepage – wurde von Veranstalter Benno Krämer vereinheitlicht.

Andreas Kaufmann

«Wir haben wieder den letzten Quadratmeter ausgereizt», sagt Benno Krämer, der die Eigenheim-Messe zusammen mit seiner Frau Monika heuer zum achten Mal durchführt: In vier Hallen und einem Aussengelände widmen sich von Donnerstag bis Sonntag 150 Aussteller der Frage, wie aus dem Traum der eigenen vier Wände Realität wird.

Und die Antwort enthält viele Facetten, denen die Fachmesse für baufreudige Besucher Rechnung trägt: Finanzierung, Landkauf und Planung, bauliche Umsetzung, Isolation, Haustechnik, Elektrik, Gartenbau und Wellness.

Wie üblich setzt sich der Bestand der Standbetreiber je hälftig aus regionalen und überregionalen Mitstreitern zusammen, einzelne kommen aus dem Ausland. Unternehmen jenseits der Landesgrenzen werden zwar auch in der Vorabwerbung nicht gezielt angeschrieben, Anfragen gebe es trotzdem vereinzelt über die Homepage. Das Problem der Konkurrenz im Niederpreis-Segment ist den Veranstaltern aber bewusst.

Intelligente Haustechnik im Fokus

Themenfelder wie Fördermassnahmen, Sanierungen, Umnutzungen – beispielsweise bei Generationenwechsel – kurz: Modernisierung und Energieeffizienz stehen auch heuer im Fokus, «was sich auch in der Zusammensetzung des vorliegenden Branchenmix widerspiegelt», so Krämer.

Fenster und Küchen seien heute prominent vertretene Themen – mit ökologischen und ökonomischen Berührungspunkten. In anderen Belangen relativiert er aber auch bisherige Trends: «Gerade bei der Frage erneuerbarer Energien war die ganze Branche wohl etwas zu euphorisch. Jetzt scheint das Thema etwas zurückhaltender daherzukommen.»

«Natürlich geht es nach wie vor um den Grundsatz: Weniger Energie verbrauchen, und die, die ich habe, besser nutzen.» Auch fällt das Stichwort der «intelligenten Haussteuerung», die Licht, Heizung und andere Hausbereiche – wenn nötig aus der Ferne – elektronisch regelt. «Während wir beim Thema Fenster noch bei der Pflicht sind, fällt das ‹intelligente Wohnen› bereits in die Kür», so Krämer.

Die Energiefachstelle des Kantons Solothurn befasst sich heuer ihrerseits als fachliche Leaderin mit dem Thema Energiesparen im Haushalt. Ein wenig in den Hintergrund tritt dafür das Thema Gartenbau – so entfällt die «Grüne Oase» als optischer Schwerpunkt: «Das Bedürfnis der Aussteller war heuer eingeschränkt. Aber wir behalten das Konzept im Auge», sagt Krämer.

Geändert hat sich auch das Format der Forum-Fachpräsentationen. Diese werden nicht mehr in einem abgetrennten Bereich stattfinden, sondern offen in die Messe integriert, sodass auch Laufkundschaft für die Präsentationen spontan innehält.

Eine neue Solothurner Messehalle?

Auf dieses Jahr hin haben Krämers auch ihr Kommunikationskonzept aufgefrischt und eine Einheitlichkeit auf den entsprechenden Kanälen von Print bis online geschaffen. Doch auch materiell möchten die Veranstalter optimieren, sprich – ausbauen: So denkt Krämer schon heute laut über eine Mehrzweckhalle im Westen der Stadt nach.

«Eine polyvalent einsetzbare Infrastruktur für Kongresse, Messen und Events, der mit Standort Solothurn in der Schweiz zentral gelegen ist.» Eine Halle, die auch in der Siedlungsplanung «Weitblick» Gewicht erhalten könnte. Als Partner für die Umsetzung könnte sich Krämer die Stadt- und Gewerbevereinigung sowie die Region Solothurn Tourismus, aber auch die Industrie vorstellen.

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