Solothurn

«Eigenheim 2012» hat offensichtlich aufs richtige Pferd gesetzt

Trotz schönem Wetter fand ein zahlreiches Publikum den Weg ins CIS. Andreas Kaufmann

Trotz schönem Wetter fand ein zahlreiches Publikum den Weg ins CIS. Andreas Kaufmann

Die Premiere der zu einer Fachmesse verschmolzenen Eigenheim 2012 und der Socasa hat eingeschlagen, die Eigenheim Solothurn sticht als Favoritin hervor. Die Veranstalter können eine erfolgreiche Bilanz der Messe beim CIS präsentieren.

Die Premiere der zu einer Fachmesse verschmolzenen Eigenheim 2012 und der Socasa hat eingeschlagen, die Eigenheim Solothurn sticht als Favoritin hervor. Ungeachtet des strahlenden Frühlingswetters lockte sie allein am Samstag 1700 Interessierte in die Hallen und Zelte. Laut Veranstalter Benno Krämer übertraf diese Zahl, wie auch der Sonntagsansturm, die Vorjahresbilanz. Leader der neuen und alten Eigenheim Solothurn sind Monika und Benno Krämer, die mit ihrem Namen für Erfolg oder Misserfolg einstehen. «Die Socasa ist im visuellen Erscheinungsbild eingebunden, wir profitieren von ihrer Identität und Identifikation, bleiben aber eine privat finanzierte «Krämer-Messe».»

Von grösserem Publikum profitieren

«Mit der Eigenheimmesse haben wir aufs richtige Pferd gesetzt», freut sich Jasmin Luginbühl von Blanc Partner Architekten AG in Subingen. Da zwei Ausstellungen für ein kleineres Unternehmen weder personell noch finanziell zu verkraften seien, entschied sich die auf Hausbau spezialisierte Firma schon bei der Erstausgabe für die Eigenheimmesse. «Die Besucher kommen zielgerichtet, lassen sich ansprechen und sind offen für Inputs», resümiert die Projektleiterin und Bauzeichnerin. Obschon nun mehr Branchenkonkurrenz vor Ort sei, wertet sie den Einsatz als äusserst erfolgreich.

Ähnliche Überlegungen haben Albert Hohl, Mitinhaber von Bad + Stein Riedholz, ins CIS geführt. Er befürwortete eine Zusammenlegung von Anfang an. «Ich gratuliere allen, die am Zustandekommen mitgewirkt haben. Wir profitierten damit von einem grösseren Publikumsaufmarsch.»

Die höhere Besucherfrequenz spürte auch Martin Gasche von Jost Garten und Rasen, Gerlafingen. «Die Messe ist deutlich grösser geworden. Einige Interessierte haben dies unterschätzt und zu wenig Zeit eingeplant, um alles zu sehen,» meint Gasche. Wie alle Aussteller lobt auch er die Organisation: «Monika und Benno Krämer engagieren sich mit Herzblut und Kompetenz für die Eigenheim Solothurn.»

Aus zwei mach eins

«Ja, die beiden haben dies sensationell im Griff» attestiert auch Philipp Späti, Späti Innenausbau AG Bellach, der erstmals an der Eigenheim Solothurn ausstellte. «Bisher waren wir an der Socasa vertreten, wo die ganze Messe mit der Reithalle und dem «Heso»-Zelt etwas klarer strukturiert war. Hier an der Eigenheim empfinde ich die Präsentation ein bisschen verzettelt», vergleicht er. Nachdem er einen eher ruhigen Start erlebte, freute er sich über den Run am Sonntag. «Alles in allem sehr positiv», bilanziert er. Das genaue Auswerten folge nächste Woche.

«Wir haben ein System entwickelt um die beiden Frühlingsmessen zu vergleichen und sind gespannt auf das Resultat. Aus zwei ungleichen Konkurrenten ist etwas Neues entstanden», lächelt Samuel Kreienbühl von Egger AG Gartenbau Solothurn. Er hat regelmässig an beiden Ausstellungen teilgenommen. Bauführer Martin Tschopp begrüsst, dass nun mit einem Stand der gleiche Interessenskreis angesprochen werde. «Wir können einen teureren Stand realisieren und haben erst noch weniger Kosten», freut er sich. Die auf Gartenbau spezialisierte Egger AG schätze an der Eigenheim die nachhaltigen Verkaufsgespräche. «Da spürt man den Fachcharakter der Eigenheim.»

Eine zufriedenstellende Bilanz

Zum zweiten Male an der Eigenheim dabei sind Patrick und Heinz Schlichting von HPS Energietechnik GmbH in Zielebach. Obschon sie erfreulich viele Kontakte knüpften, verzeichneten sie einige Durststrecken zwischen den Gesprächen. Schlichting: «Die Nachfrage ist halt Sparten abhängig. Da relativ viele Aussteller im Bereich Haustechnik miteinander wetteifern, verteilt sich das Interesse.» Trotzdem zieht auch er eine zufriedenstellende Bilanz.

«Die CIS-Hallen sind bekannt und verzeichneten mehr Zustrom als die neu dazugekommen Hallen», meint Benno Krämer. Das Wachstum brachte ihn und Mitorganisatorin Monika Krämer an die Grenzen ihrer Kapazität. «Es war und ist ein Gewalts-Effort für ein Zweipersonen-Team, doch der Erfolg motiviert.» Konkrete Optimierungspläne sind am Werden. «Primär die Wegleitungen verbessern und die Verkehrssituation besser lösen. Am liebsten mit umgeleitetem Durchgangsverkehr...», offenbart er einige Ideen für die Eigenheim 2013.

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