«Curvy Supermodel»

«Du bist DIE Schönheit im Wettbewerb!» Solothurnerin schafft es eine Runde weiter

Die 23-jährige Solothurnerin Vera Havrda hat bei der Castingshow «Curvy Supermodel» das Casting sowie die erste Runde geschafft.

Vera Havrda hat es in die nächste Runde geschafft. Sie überzeugte beim Casting und auch im Recall, wo es eine Gruppenchoreografie zu absolvieren galt. Bis das erlösende Ja von der Jury kam, musste Vera aber noch zittern. 

Doch alles der Reihe nach. In der am Donnerstag ausgestrahlten ersten Sendung «Curvy Supermodel» auf RTL2 wird die Halb-Tschechin als eine der über 50 Kandidatinnen vorgestellt, deren Bewerbung von der Jury, bestehend aus Angelina Kirsch (deutsches Curvy Model), Jana Ina Zarrella (Model), Jan Kralitschka (Ex-Bachelor und Model) und Oliver Tienken (Model, Tanzweltmeister und Choreograf), zum Casting in Düsseldorf zugelassen worden war. Insgesamt gibt es drei Casting-Shows.

Ihre Mutter Corinne, die für Vera «immer schon die beste Freundin» ist, begleitet Vera zum Casting. «Aufrecht gehen, Schultern nach hinten, du bist eine Königin», sagt diese.

Zu Beginn sei ihre Mama skeptisch gewesen, erzählt die 23-Jährige gegenüber der az. Doch nun sei sie am mitfiebern. «Man hat gar keine Ahnung, wie es in der Show sein wird. Als wir dort waren, wurden wir beide extrem positiv überrascht. Alle waren sehr sympathisch und offen.»

«Aufwachen!»

Als erstes muss Vera vor der Jury laufen. Dazu kann sie zwischen einem Strand- oder Gala-Outfit auswählen und wird professionell gestylt. Die Solothurnerin entscheidet sich für ein grünes Kleid. Auf den Highheels bewegt sich die Solothurnerin zwar sicher, beim Gang über den Laufsteg fehlt es aber etwas an Energie. Das fällt allen vier Jurymitgliedern auf. «Du hast auf jeden Fall etwas Besonderes, aber für mich bist du kein Model», meint Jana Ina Zarrella. 

Von ihrem Gesicht schwärmen alle («markant, schöne Haut»). Angelina Kirsch: «Du bist so schön! Es fehlt aber etwas.» Nach diesen Worten steht sie auf, tritt zu Vera und schnipst einige Male neben ihrem Kopf herum. Sie müsse aufwachen und mehr «bäm» in den Walk reinbringen. 

Vera erhält eine zweite Chance, die Jury von sich zu überzeugen. Mit merklich mehr Elan und Präsenz schreitet sie über den Catwalk. «So hammer war es auch nicht. Aber ich bin total überzeugt von dir», sagt Oliver Tienken und gibt Vera das erste Ja. Mit drei Stimmen kommt sie eine Runde weiter. Gesicht und Body seien mega. Und mit etwas Übung bringe sie den Walk schon hin. Jana Ina Zarrella stimmt gegen Veras Weiterkommen. Nun müssen die beiden anderen Juroren ein Ja abgeben, ansonsten ist Veras Traum schon jetzt geplatzt.

Und das tun Jan Kralitschka, der ebenfalls tschechische Wurzeln hat, und Angelina Kirsch zum Glück. Vera Havrda geht mit gemischten Gefühlen aus dem Casting in die Recalls. Mit ihr tun dies in der ersten Runde 8 weitere Frauen. 

Mit Pompons auf den Laufsteg

Nun müssen sich die Kandidatinnen in einer Gruppen-Challenge beweisen. Zwei Gruppen müssen mit Hüten oder Ballons über den Catwalk. Vera und ihre drei Mitstreiterinnen bekommen das Thema Cheerleading zugeteilt. Fürs Outfit auswählen bleibt nicht viel Zeit. Alle nehmen ein Bikini, das farblich zusammenpasst. Die 174 cm grosse Vera mit den Massen 94-70-114 tritt im altrosa Bikini und weissen Pompons auf den Laufsteg. Die einstudierte Choreografie gelingt. Nebenbei sollte ein Fotograf auch noch ein gutes Bild von den Kandidatinnen schiessen. Sie habe den Fotografen nicht einmal angeschaut, meint eine etwas verunsicherte Vera nach dem Auftritt. «Mein Fokus war nirgendwo. Aber mal gucken.»

In der anschliessenden Entscheidung wird der letzte Platz in der nächsten Runde zwischen Vera und Adina ausgemacht. Oliver Tienken schwärmt für die Solothurnerin: «Vera, du bist für mich DIE klassische Schönheit in diesem Wettbewerb.» 1:0. Dem widerspricht Model Angelina Kirsch. Sie kritisiert das fehlende Feuer und den Fokus. «Das schönste Gesicht bringt nichts, wenn die Augen leer sind.» 1:1. Jetzt müssen die beiden übrigen Jurymitglieder für Vera stimmen; was diese tun. Erste Hürde mit etwas zittern genommen. (ldu)

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